17.01.2012

Schee war’s – ein Fazit zur Betriebsfußball-Gala

Um 17:32 Uhr von Michael Schwartz in Fußball-Blog

BetriebssportFantastisch, die Sportseiten sind tatsächlich mal wieder schon um 14 Uhr fertig und ich komme endlich dazu, ein kleines Fazit zur Betriebsfußball-Gala der KREISZEITUNG (der Zusatz mit dem Veranstalter ist wichtig, auch wenn ihn manch anderer Autor gerne mal ignoriert, wenn er darüber berichtet *hust*) zu ziehen und noch einmal die sechs Spiele der KRZ-Truppe zu rekapitulieren.

Los ging es mit unserem Spiel gegen die Feinmetall GmbH. Davor war ich doch ziemlich angespannt, denn wenn man auf die Spielberichtsbogen schaute, konnte man davon ausgehen, dass Feinmetall auch einen feinen Ball spielen würde. So kam es dann auch und wir unterlagen mit 0:2. Nicht unbedingt ein optimaler Start ins Turnier und natürlich bestätigte das auf den ersten Blick auch die Kritiker meiner Personalpolitik. Aber im Nachhinein war das Ergebnis mehr als respektabel, wenn man mal schaut, wie Feinmetall sonst so gespielt hat. Chancen hatten wir wenige. Einmal hätte der Frank schießen sollen, das andere Mal kam hinter den Kopfball von Jan zu wenig Druck. Aber eine richtige Turniermannschaft steigert sich ja sowieso von Spiel zu Spiel, also machten wir uns noch keine großen Sorgen.

Und das, obwohl kurz darauf unser persönliches Endspiel anstand. Denn eines war klar: Wer das Spiel BG Bau gegen KREISZEITUNG Böblinger Bote gewinnt, würde auf Platz zwei der Gruppe eine Runde weiterkommen und ins Viertelfinale dieses Tages einziehen. Der Beginn war von beiden Seiten nervös, das spiegelte sich auch im Spielverlauf wieder. Dann folgte aber endlich die Erlösung mit einem gelungenen Angriff. Marc passte den Ball im Strafraum quer auf mich, ich steckte die Kugel in die Gasse durch und Fabi vollstrecke eiskalt. Ein Tor, das in die Geschichte eingehen wird, weil es unser erstes bei dieser ab jetzt hoffentlich regelmäßigen Veranstaltung war. Es wird bald in einer Reihe mit Wembley, der Hand Gottes, dem legendären Dribbling kurz danach, Klaus Fischers Fallrückzieher und und und genannt werden… naja, zumindest wenn die Mannschaft sich wiedertrifft, weil alle anderen werden es vermutlich schon vergessen haben. Mit der Führung im Rücken spielte es sich leichter, was sich auch im weiteren Verlauf des Turniers zeigen sollte. Balazs legte noch einen drauf und beruhigte mit einem trockenen Schuss ins lange Eck die Nerven der ekstatischen KRZ-Supporter auf der Bühne. 2:0, das war auch der Endstand.

Es folgte schließlich noch die Kür gegen die äußerst sympathischen Mädels vom Stadtmarketing Böblingen. Das Spiel verkörperte für mich eigentlich wie kein anderes das Motto der Betriebsfußball-Gala, nach dem der Spaß im Vordergrund stehen sollte. Es war ein toller Moment, als die Damen vom Stadtmarketing nach dem Spiel mit uns abklatschten – und zwar fröhlich lächelnd, obwohl wir 4:0 gewonnen hatten. Das Ergebnis war aber wie gesagt nebensächlich. Tolle Sache, ich hoffe, ihr spielt nächstes Jahr bei einer eventuellen Neuauflage wieder mit.Sehr gefreut hat mich in dieser Partie auch, dass Patricia, unser einziges weibliches Mitglied, eine Kiste machen konnte, blitzsauber herausgespielt. Ronny hatte zuvor das 1:0 besorgt, die anderen beiden fielen durch die Nr. 13 der KREISZEITUNG. Leider verletzte sich in dieser Partie unser René am Knöchel und fiel für den Rest des Turniers aus, unterstützte uns aber weiterhin von der Bank aus. Ein gutes Beispiel für den Teamgeist bei uns, der uns meiner Ansicht nach weit nach vorne gebracht hat.

t8SlDqd_nelson-muntz_194Das Minimalziel war somit erreicht, alles andere war Zugabe, schließlich sah so mancher in uns nur eine “Truppe aus Blinden und Halbblinden”. Kommt es verbittert rüber, wenn ich das immer wieder erwähne? Neeeiiin, ist es gar nicht, schließlich haben wir denjenigen das Gegenteil bewiesen. Nelson Muntz von den Simpson würde den Finger ausstrecken und laut “Haha” sagen.  Im Viertelfinale war das erste Landratsamt dran, nämlich das aus dem Zollernalbkreis. Unsere Leistung war hier schon richtig gut, so langsam hatten wir uns an den Glaspalast und aneinander gewöhnt und harmonierten wie eine Einheit. Moment, das klingt tuckig, ich denke, es sollte heißen, dass wir super zusammengespielt haben. So legte Fabi das 1:0 für Frank auf, der das Leder gekonnt ins lange Eck schob. Das 2:0 legte ebenfalls der Herr Kienle auf. Er glaubt, dass der Torschütze Ronny war, ich kann mich leider nicht so genau erinnern, obwohl ich die Pilsbar an diesem Abend nicht ein einziges Mal betreten habe. Hinten standen wir sicher, Marc und Balazs organisierten das Spiel. Die Holzgerlinger Nr. 18, bei der KRZ sinnigerweise mit der Nr. 10 ausgestattet, war es dann auch, der mir das 3:0 auflegte. Und das, obwohl ich zuvor doch die ein oder andere Chance versemmelt hatte. Tolle Sache, spiegelt den Teamgedanken in unserer Mannschaft wieder, der unsere große Stärke war. Das 1:3 fiel kuz vor Schluss

Im Halbfinale legte die KRZ-Mannschaft ihr bestes Spiel aufs Parkett, ähm… den Kunstrasen. Das 2:0 gegen das Landratsamt Böblingen – Landratsämter liegen uns anscheinend ganz gut – war eine mannschaftlich geschlossene Spitzenleistung. Ach ja und wir erzielten auch unser schönstes Tor in diesem Turnier. Björn knallte die Kugel nach einem ansehnlichen Spielzug direkt zum 1:0 in den Winkel. Das 2:0 war ein Abstauberschuss von der Nr. 13 unter die Latte. Tja, und so standen wir im Finale. Dass die KREISZEITUNG mit dieser Betriebsfußballgala vielleicht ein Feuer entfacht haben könnte, zeigte ein Anruf heute in der Redaktion. Das Landratsamt fordert eine Revanche im Sommer. Als Festspiel beim 55-jährigen Bestehen des Abfallwirtschaftsbetriebes. Klasse, ich freu mich jetzt schon darauf. Und auf das Spanferkel danach. Möglicherweise klappt es ja, und auch andere Betriebe haben Kontakte geknüpft, um ab und zu gegeneinander zu kicken.

Das Turnier endete schließlich, wie es begonnen hatte. Mit einer 0:2-Niederlage gegen ein individuell stärker besetztes Team: die Ruko GmbH. Deren Sieg war vollkommen verdient, aber wenn ich danach in die Gesichter meiner Mitspielern geschaut habe, waren da nur glückliche Mienen zu erkennen. Allen hat es anscheinend richtig viel Spaß gemacht und ich denke, den anderen Teams wird es auch so gegangen sein. Dann wäre das Hauptziel ja erreicht.

PS: Es wäre klasse, wenn auch andere Mannschaften hier ihre Eindrücke in Blog-Form wiedergeben würden. :)


1 Kommentar zu "Schee war’s – ein Fazit zur Betriebsfußball-Gala"

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  1. # 1
    Christoph meinte am 23.02.2012 um 18:54 Uhr

    Die Hauptsache ist doch das es Spaß gemacht hat :) Das ist ja das WIchtigste am Fußball spielen :wink:

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