30.07.2011

Auf Wiedersehen in Bergama 2014!

Um 23:56 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Partnerstadt-Olympiade 2011

FeuerwerkSalve! Nach einem noch einmal prall gefüllten dritten Wettkampftag ging die 13. Partnerstadt-Olympiade mit einer schönen Feier zu Ende. Schwimmerin Laura Kienitz holte ihre dritte Goldmedaille, außerdem kamen die Tischtennismädels im Teamwettbewerb ganz oben aufs Treppchen. Das ist doch was! Und es gab nochmal reichlich Silber und Bronze. Am Abend trafen sich dann alle wieder auf dem Domplatz, die olympische Fahne wurde dem Bürgermeister Bergamas überreicht. Dort steht die Olympiade im Jahr 2014 an. Dann ging’s nochmal in den Parco Böblingen, wo ein ohrenbetäubendes und ziemlich heftiges Feuerwerk den Wettspielen einen krachenden Abschluss verpassten. Das war’s… und Schluss. Auf Wiedersehen in Bergama 2014!


30.07.2011

Bewegte Bilder von Sport und Stadt

Um 20:03 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Partnerstadt-Olympiade 2011

Hossa, die italienische Außenredaktion der KREISZEITUNG produziert wie wild: Hier das zweite Video aus Alba, diesmal einige Eindrücke von den Wettkämpfen und ausm Städtle:


30.07.2011

Stress bei den Fußballern

Um 14:45 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Partnerstadt-Olympiade 2011

FussOioioi, was pfeift der da? Beim vorentscheidenen Fußballspiel zwischen Böblingen und Alba häuften sich die merkwürdigen Schiedsrichtentscheidungen. Böblingen hätte schon 2:0 führen müssen, doch der zweite Treffer wurde wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt. Als dann Alba noch zu zwei Freistoßtoren kam und ziemlich unverschämt auf Zeit spielte, schien das den Referee nicht groß zu kümmern. Die Böblinger Kicker waren auf 180 und verließen vorzeitig das Spielfeld. Heftige Auseinandersetzungen folgten, Wut und Enttäuschung waren groß. Kein schönes Kapitel dieser Partnerstadt-Olympiade…


30.07.2011

Ein neuer Tag beginnt!

Um 08:29 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Partnerstadt-Olympiade 2011

blogCiao, Tedeschi! Der dritte und letzte Wettkampftag in Alba steht an! Es gibt noch einmal jede Menge Entscheidungen, unter anderem beim Fußballturnier. Da steht heute Mittag das vorentscheidende Spiel der Böblinger gegen die Gastgeber an. Daumen drücken! Aber auch beim Schwimmen oder im Tennis gibt es noch einiges zu holen.

Und erneut lacht die Sonne über dem Piemont, dass es eine Freude ist. Auch wenn es zum Beispiel für die Kicker natürlich extrem hart wird, denn ihnen werden die Köpfe brennen – so viel ist sicher.  Und heute Abend wartet dann noch die große Abschlussfeier auf dem Domplatz. Auf einen schönen und erfolgreichen Samstag! Grüße in die Heimat


30.07.2011

Geheimnisse im Nordmeer

Um 04:52 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Literaturtipps

Mücke Eis und WasserObwohl der Roman mit unerklärlichen Bedrohungen der weiblichen Hauptperson beginnt, gehört er doch nicht zu der weit verbreiteten Spezies geheimnisumwehter Geschichten.
Susanne, Krimiautorin von Beruf, nimmt teil an einer wissenschaftlichen Nordmeerexpedition. Ihr vergangenes Leben war nie einfach, sie war eine eher ungeliebte Tochter, deren Mutter Björn, den Sohn ihrer Zwillingsschwester, aufzog und ihn abgöttisch liebte.
Durch die bedrohlichen Vorfälle an Bord brechen aus Susanne verstörende Erinnerungen hervor. In zwischengeschobenen Rückblicken entfaltet sich das Panorama einer Familie, in der niemand je wirklich glücklich war. Nicht der Ehemann Birger, nicht die Zwillingsschwestern Inez und Elsie, nicht Susanne und auch nicht Björn. Eigentlich eher zufällig wird Björn der umjubelte Star einer Band. Kurz scheint das Glück aufzuleuchten, aber zu tief sitzen Eifersucht und besitzergreifende Liebe.
Als Björn nach einem demütigenden Vorfall während eines Konzerts spurlos verschwindet, ist nichts mehr wie vorher.
Mag auch die ein oder andere Spur, die die Autorin legt, nicht ganz zu überzeugen, bleibt doch ein interessantes Porträt einer Familie, die keinen Ausweg aus ihrer problematischen, verfahrenen Situation findet.

Majgull Axelsson: Eis und Wasser, Wasser und Eis. Bertelsmann 2010. 542 Seiten, 22.90 Euro

Von Rita Mücke, ehemalige Leiterin der Stadtbibliothek Böblingen


30.07.2011

Zerbeultes Fahrrad lässt den Knoten platzen

Um 04:51 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Literaturtipps

Jani AnniSeit Annis Mutter bei einem Fahrradunfall ums Leben gekommen ist, verbringt ihr Vater die Tage vor dem Fernseher und vernachlässigt seine Kinder. Annis Bruder drischt nur noch auf sein Schlagzeug ein, und ihre große Schwester droht auf die schiefe Bahn zu geraten. Keine guten Voraussetzungen für ein vergnügliches Kinderbuch – könnte man meinen. Gäbe es da nicht das soziale Netzwerk: die beiden Tanten, eine resolut, die andere liebevoll-nachgiebig, die humorvollen Großeltern und eine Schulfreundin, die felsenfest zu Anni steht, auch wenn die Klassenzicken wieder einmal versuchen, Anni auszugrenzen. Dieses Netzwerk trägt und bewahrt Annis Familie letztendlich davor, an ihrer Trauer zu zerbrechen.
Zunächst sieht es nicht gut aus. Zu Hause gibt es nur noch verkohlte Pizza zu essen. Wenn diese gar nicht mehr genießbar ist, wird sie an den Familienhund verfüttert. Dem Hund bekommt dies auf Dauer gar nicht. Er leidet zunehmend unter der falschen Ernährung und mangelndem Auslauf. In der Schule kann sich Anni nur noch schlecht konzentrieren. Erst die neue, strengere Lehrerin schafft es, Anni den nötigen Halt zu geben.
Als die familiären Zustände langsam unhaltbar werden, reden die Tanten und Annis Großeltern dem Vater ins Gewissen und schaffen es, ihn an seine familiären Pflichten zu erinnern. Schlecht gelaunt versucht der Vater zunächst mit übermäßiger Strenge, Annis Schwester wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Dies geht zunächst gründlich schief. Erst als eine der beiden Tanten beschließt, ihre Hochzeit im zwischenzeitlich völlig verwahrlosten Garten der Familie zu feiern, platzt der Knoten.
Anni und ihrer Familie schaffen es nicht nur, den Garten aufzuräumen. In dem Moment, in dem sie das zerbeulte Fahrrad der Mutter aus dem Schuppen ziehen, gelingt es ihnen endlich, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und offen über ihre Trauer zu sprechen. Der Heilungsprozess beginnt. Zum Schluss – nach einem Wechselbad der Gefühle – wird der Leser mit einem großartigem Happyend belohnt.
John Newman zeichnet seine Figuren liebevoll. Er schafft es, dieses schwierige Thema literarisch so zu gestalten, dass der Leser bis zum Ende nicht mehr losgelassen wird. „Anni“ von John Newman kann für Kinder ab neun Jahren und auch für erwachsene Leser empfohlen werden.

John Newman: Anni. Fischer Schatzinsel 2011. 12,95 Euro.

Von Andreas Jani, Kinder- und  Jugendbibliothekar der Stadtbibliothek Böblingen


29.07.2011

Partnerstadt-Olympiade schlaucht

Um 20:59 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Partnerstadt-Olympiade 2011

ferrerokleinBuona sera, ragazzi! Uff, Partnerstadt-Olympiade schlaucht. Nicht nur die Sportler geben ihr Bestes, auch wir sind täglich von ca. 7.30 bis 23.30 Uhr im Einsatz. Das schafft, macht aber auch Spaß. Die Jugendlichen aus Böblingen haben sich wieder mächtig ins Zeug gelegt. Dreimal Gold gab es heute nach unserer Rechnung: Schwimmerin Laura Kienitz holte schon ihr zweites Gold, außerdem gab’s erste Plätze fürs Karate-Team und die Laufstaffel-Mädels. Und dazu noch jede Menge weitere Medaillen, isse klar! Und das alles bei sengender Hitze! Oder auch (wenn man keinen Sport treibt) traumhaftem Sommerwetter! Ist Geschmackssache die Tage. Apropos Geschmack. Was es hier alles an Ferrero-Kram zu fres… naschen gibt, geht auf keine Schokoladenhaut. Ist ja auch DIE Firma vor Ort. Und buttert mächtig in Alba rein. In diesem Sinn, ciao!


28.07.2011

Böblinger geben mächtig Gas

Um 20:22 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Partnerstadt-Olympiade 2011

Laura Kientitz GoldUnd ab geht’s! Seit heute morgen wurde in Alba gesportelt, was das Zeug hält. Und einen Haufen Medaillen für die Böblinger sind auch schon herausgesprungen. Schwimmerin Laura Kienitz zum Beispiel holte Gold über 100 Meter Brust, außerdem gab’s noch zweimal Gold beim Karate und in der Leichtathletik. Sportlerherz, was willst Du mehr? Ok, die Gastgeber aus Alba standen noch einige Male häufiger ganz oben auf dem Treppchen, aber das ist ja nicht die Hauptsache. Insgesamt entwickelt sich auch die 13. Partnerstadt-Olympiade bei allem Wettkampf zu einem großen feundschaftlichen Event. Weiter so!


28.07.2011

Video zur Eröffnungsfeier in Alba

Um 15:34 Uhr von Langner in Partnerstadt-Olympiade 2011

Unsere Reporter vor Ort bei der Partnerstadt-Olympiade in Alba beliefern uns seit ihrer Abreise gestern fleißig mit Texten und Bildern. Jetzt haben Robert Krülle und Michael Schwarz auch ihr erstes Video hochgeladen. Es zeigt Impressionen von der Eröffnung der Partnerstadt-Olympiade 2011 in Alba.

Viel Spaß beim Zuschauen!


28.07.2011

Traumhaftes Wetter am ersten Wettkampftag

Um 12:56 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Partnerstadt-Olympiade 2011

DSC00059Buon giorno! So lässt es sich sporteln. Nachdem der Himmel gestern total bedeckt war und die Böblinger kurz vor der Ankunft noch sintflutartige Regenfälle erlebt haben, lacht die Sonne heute aus vollem Herzen über Alba. Da zeigt sich die hunderttürmige Stadt im Piemont von ihrer besten Seite. Durch die Gassen der schmucken Altstadt lässt es sich hervorragend flanieren, zudem sorgen die Hügel rund um Alba für ein besonderes Flair.  Aber das alles interessiert die Böblinger Jugendlichen im Moment natürlich weniger. Derzeit werden bereits die ersten Medaillen vereben, zum Beispiel im Judo, im Tischtennis und der Leichtathletik. Und die Böblinger sind dick dabei!


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