28.03.2011

Die KREISTIPP-Meisterschaft spinnt!

Um 13:03 Uhr von kruellinger in Allgemein, Fußball-Blog

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Also ne, so macht das keinen Spaß. Auf Anraten vom Simon habe ich letzte Woche nicht gebloggt, aber gebracht hat’s nix. Wieder ein Reinfall! Und was für einer: Bei acht Spielen null Punkte! Können die noch kicken? Oder bin ich Depp?

Aber wer kann auch ahnen, dass Böblingen und Sindelfingen so rumeiern… Ehningen! Schönaich! Herrenberg! Kattastroff! Mein Fazit: Die KREISTIPP-Meisterschaft spinnt!

Aber immerhin habe ich ja zehn Punkte geholt und andere Größen dieser Zunft noch viel ärger versagt! Dieter Schneider: 3 Punkte, ha! Simon David (jetzt kommt’s!): unglaubliche null Punkte!! Und nicht weil er vergessen hat zu tippen!  Gab’s das schon mal?? Für mich eindeutig der Tipper der Woche.

Jetztet, genug gelabert, auf geht’s, ran an den neuen Spieltag!

Gruß


18.03.2011

Das ist kein Spaß hier!

Um 11:49 Uhr von kruellinger in Allgemein, Fußball-Blog

Na, da hat ja wohl jemand was falsch verstanden. Die Kollegen vom Sport haben in der Zusammenfassung vom ersten Rückrundenspieltag vom lustigen Blog gesprochen. Lustig? Was soll das denn? Quatsch mit Soße! Das ist doch kein Spaß hier! Das ist die Rückrunde der KREISTIPP-torMeisterschaft 2010/2011 und kein Kinderfasching! Da gibt’s nichts zu lachen! Hier geht’s um Männerschweiß und Tränen und nicht den kleinen Muck!

Also, wenn das geklärt ist, dan geht’s wieder ran an den Speck: Die SVB wird ja wohl hoffentlich in Pfullingen nix anbrennen lassen, auch wenn da ein ganz übler Hartplatz wartet (auf dem ich auch schon mal kicken durfte…). Hildrizhausen wird’s wohl schwer haben, Ehningen und Sindelfingen müssten eigentlich gewinnen. Und in der Bezirksliga? Da tippe ich jetzt mal einfach auf einen Sieg der Dagersheimer gegen Tabellenführer Althengstett. Das bekommt ihr doch hin, Atze, oder?

Gruß


17.03.2011

Hartes Stück Arbeit…

Um 13:13 Uhr von in Allgemein, KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Noch ein hartes Stück Arbeit habe ich vor mir, wenn ich am 29.05 die 2 Stunden Grenze endlich unterbieten möchte! Am 24.02 lief ich zum ersten Mal mit der neuen 6:15 Gruppe. Das war  nur der Vorgeschmack! Es war angstrengend, aber wenn ich die 1:59:59  ;-) schaffen möchte, muss ich noch schneller werden. Oh je! (mehr…)


14.03.2011

Naja, da geht noch mehr…

Um 14:04 Uhr von kruellinger in Allgemein, Fußball-Blog

Hallo zusammen,

na? Gut in die Rückrunde gestartet? Bei mir war’s so lala… 21 Punkte zum Start, nix Halbes und nix Ganzes. 16 Plätze stepanovic_deverloren, bin jetzt auf 83. Immerhin gehöre ich nach wie vor zu den Top 100, das ist doch schon mal was. Die Böblinger hätte ja wohl ein Ei auch reinlassen können, dann hätte mein 3:1-Tipp gepasst. Aber die Metzinger waren ja wohl meilenweit von einem entfernt. Ansonsten ist man ja oft ganz knapp dran: 2:1 statt 2:0, 3:1 statt 2:1, 1:0 statt 1:1 usw. Hilft alles nix. Lebbe geht weider!

Gruß


11.03.2011

Es geht wieder loohoos!

Um 17:38 Uhr von kruellinger in Allgemein, Fußball-Blog

So, die Herren! Ran ans Leder. Die KREISTIPP-Meisterschaft startet in die Rückrunde. Und nachdem der Fußball-Blog im Herbst herrenlos war, springe ich in die Bresche. Natürlich komme ich nicht an den Fußballsachverstand und die Entertainer-Qualitäten eines Matze Gann heran – cartoonaber: so what?! Auch mir wachsen seit Beginn des Tippspiels fast jeden Sonntagabend graue Haare, ich beiße in die Tastatur oder heule wie ein Schlosshund, weil irgend so eine Gurkentruppe aus dem Landkreis nicht so gekickt hat wie von mir vorgesehen. Da ist der Blog doch ein wunderbares Ventil!

Und schon sind wir mittendrin: Hhmm, Ehningen hat ja wohl ne ganz gute Vorbereitung hingelegt, aber in Sindelfingen? Ne, das wird nix. Böblingen sollte Metzingen eigentlich wegblasen. Siege gibt’s auch für Dagersheim, Schönaich und natürlich meine Fortunen! Na, am Sonntag werd ich dann wohl eines Besseren belehrt – oder räume vielleicht doch 58 Punkte ab?  Wie dem auch sei… Euch allen viel Spaß in der Rückrunde!

Gruß


09.03.2011

Als Graf Volta 1799 die Batterie erfand

Um 18:18 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Literaturtipps

Jani VoltaDer Journalist Luca Novelli beschreibt in diesem Buch spannend und mit viel Humor das Leben des Erfinders der ersten funktionsfähigen Batterie: Alessandro Volta. Dabei lässt Novelli den berühmten Naturwissenschaftler selbst erzählen. Dieser schildert die wichtigsten Stationen aus seinem bewegten Leben von der Kindheit bis in das fortgeschrittene Alter mit viel Schwung und jugendlichem Augenzwinkern.
Schon als kleiner Junge macht Volta Experimente. So kommt es schon vor, dass der kleine Alessandro Holzstäbchen in der Pfanne brät, um Isolatoren zu fertigen. Volta hat im Laufe seines Lebens nicht nur die erste funktionsfähige Batterie, die „Voltasche Säule“ erfunden. Er  erfand außerdem zahlreiche andere elektrische Geräte und hat das Methangas entdeckt. Der Begriff der „elektrischen Spannung“ stammt ebenfalls von ihm. Sie wird daher heute in Volt gemessen.
Als Leser kommt man aus dem Staunen nicht heraus. All dies hat Alessandro Volta in einer bewegten Zeit entdeckt und erfunden. Napoleon Bonaparte gehörte zu seinen Bewunderern und hat ihn, nachdem er Italien erobert hatte, in den Stand eines Grafen erhoben. Als Volta am 5. März 1827 im Alter von 82 Jahren starb, war die Welt noch nicht elektrifiziert. Doch Volta setzte mit seinen Erfindungen eine unaufhaltsame Umwälzung in Gange, die unser heutiges Leben prägt. Ohne die Elektrizität wäre unser modernes Leben nicht denkbar.
Die Idee, den berühmten Wissenschaftler selbst erzählen zu lassen und die witzigen comicartigen Illustrationen Luca Novellis machen dieses Buch zu einer äußerst unterhaltsamen Lektüre.
Von Luca Novelli gibt es außerdem lesenswerte Biografien zu Galilei, Johann Gregor Mendel und Marie Curie und verschiedene andere bedeutende Wissenschaftlern.

Luca Novelli: Volta und die Seele der Roboter, Arena 2010, 8,95 Euro

Von Andreas Jani, Kinder- und  Jugendbibliothekar der Stadtbibliothek Böblingen


09.03.2011

Ein langer Brief offenbart die ganze Geschichte

Um 18:15 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Literaturtipps

Mücke SallySally ist ein Glücksfall für Naomi Marshall, eine verhärmte, alte Frau – so bezeichnet sie sich selbst –, die ein sehr besonderes Leben gelebt hat. Heute, im hohen Alter, ist nichts mehr davon erkennbar, denn Naomi lebt allein, ja einsam, in einer kleinen Wohnung in London. Sie betrachtet sich und die wenigen Menschen, die sie noch wahrnimmt, unsentimental, beinahe erschreckend illusionslos. Bis Sally, eine junge Frau aus der Provinz, für kurze Zeit ihre Mitbewohnerin wird.
Sally ist weltoffen, fröhlich und Naomi zugetan. Dem Gast gegenüber kann die Greisin ihr Herz öffnen, aber das Glück dauert nur wenige Wochen, Sally zieht weiter – oder zurück in die Provinz? Naomi weiß es nicht, aber ihr kommt der Gedanke, alles, was sie erzählen wollte, in einem Brief niederzuschreiben. Und so erfahren wir Leser so nach und nach immer mehr von den Jahren ihres Lebens, die für sie wichtig und nachhaltig waren: von ihren Jahren in Afrika. Es ist das britisch-kolonial geprägte Afrika, von dem zu spüren ist, dass es dieses nicht mehr lange geben wird.
Naomi ist Anthropologin, betreibt Feldforschung dörflicher Strukturen, ihr Mann Arthur arbeitet als eine Art Allround-Entwicklungshelfer in einer Kolonialstation. Es ist eine seltsam distanzierte Beziehung zwischen den beiden, mehr von Respekt und Fürsorge als von Liebe geprägt. Aber in beiden schwingt eine tiefe Zuneigung zum Land und zu den Menschen.
Diese Zuneigung, so steht zu vermuten, lebt auch im Autor, der selbst viele Jahre in Afrika arbeitete. Naomi, vermutlich ein alter ego des Autors, durchlebt diese Mischung von Liebe zu Afrika, dem Bedauern über untergehende Lebensformen und dem Andrängen der modernen Welt, das viele Menschen innerlich heimatlos werden lässt.
Ob Sally je diesen Brief erhalten und lesen wird? Es lohnt sich, die Abenteuer und erschütternden Erlebnisse Naomis zu lesen. Nicht nur der Inhalt, auch die Sprache in ihrer lakonischen Eleganz begeistern.

Charles Chadwick: Brief an Sally, Luchterhand 2010, 223 Seiten, 17,95 Euro

Von Rita Mücke, ehemalige Leiterin der Stadtbibliothek Böblingen


02.03.2011

Rock-blog by svo! Apokalyptisch, symphonisch, metallisch APOCALYPTICA!

Um 15:14 Uhr von svo in Rock-Blog

Was hat manch einer geschmunzelt, als vor über 10 Jahren ein paar finnische Studenten der Sibelius-Akademie ihre Celli hernahmen und begannen darauf statt klassischer Stücke hart-metallische Hymnen von METALLICA zu intonieren.

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

Heute lächelt niemand mehr über APOCALYPTICA, höchstens aus Freude. Denn die Virtuosen aus dem hohen Norden zaubern, wo immer in der Welt sie auftreten, Begeisterung in die Gesichter ihrer Fans, wenn sie allein mit ihren bauchigen Saiteninstrumenten einen Sound kreieren, der metallischer, härter und schneller ist als vieles, was manche Power-Metal-Bands mit viel Technik und Strom gerade so hinbekommen.

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

Dabei ist es nicht nur der musikalische Aspekt, der begeistert, sondern auch die Show, die die Jungs bieten. Sie wirbeln auf der Bühne umher und hantieren ihre sperrigen Instrumente dabei mit einer Leichtigkeit, als seien sie nichts. Aber egal, was sie tun, sie behalten immer die absolute Kontrolle über ihr filigranes Spiel, wenn sein muss auch mal mit dem Instrument überm Kopf.

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

Außerdem kann man sich darauf verlassen, dass eine APOCALYPTICA-Tour nie einer anderen gleicht – mal haben sie nur ihre Instrumente dabei, mal nehmen sie ein treibendes Schlagzeug dazu … am Montag im Theaterhaus (einem von nur drei geplanten Konzerten in Deutschland in diesem Frühjahr) traten sie sogar mit Sänger auf – was auch eher eine Ausnahme ist.

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

Gastsänger TIPE JOHNSON (Leningrad-Cowboys) erfüllte seinen Part in den Stücken in denen er ans Mikro trat zwar wirklich gut, blieb aber letztlich nur Staffage gegenüber den Bogen schwingenden, headbangenden, Cello-Rockern, die bei ihrem rund 100 Minuten dauernden Power-Gig den prall gefüllten Saal zum Brodeln brachten.

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

Nicht nur mit METALLICA-Cover-Songs und unglaublich schnellen Eigenkompositionen (die Schnelligkeit, mit der sie die Bögen führen, scheint bisweilen Lichtgeschwindigkeit zu erreichen – „Lichtbogen“ bekommt dadurch eine völlig neue Bedeutung …) sondern auch mit langsamen, klassisch angehauchten Stücken aus ihrem aktuellen, siebten Album „7th Symphonie“ erzeugte APOCALYPTICA Euphorie!

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

Ich selbst habe die Finnen den letzten Jahren (inklusive des Konzerts am Montag) vier Mal gesehen und jedes einzelne ihrer Konzerte ist mir als Highlight in Erinnerung geblieben – absolut empfehlenswert.

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

APOCALYPTICA by Don S. (www.dons-punkt.de)

Als Vorgruppe trat im Theaterhaus übrigens A LIFE DIVIDED auf,

A LIFE DIVIDED by Don S. (www.dons-punkt.de)

A LIFE DIVIDED by Don S. (www.dons-punkt.de)

die guten Hard-Rock im musikalischen VOLBEAT-Umfeld anboten, vielleicht ein wenig entschärft, dafür aber variantenreicher (allerdings wirkten die Jungs auf der Bühne auch optisch ein wenig wie die Junior-Version der angesagten harten Dänen). Entsprechend kam die Münchner Formation auch beim Publikum, speziell bei den reichlich vertretenen jüngeren Girls extrem gut an und glühten das Publikum gut für die kühlen Finnen vor.

A LIFE DIVIDED by Don S. (www.dons-punkt.de)

A LIFE DIVIDED by Don S. (www.dons-punkt.de)

Rock on!

svo