26.03.2010

Besuch beim Europaparlament

Um 16:43 Uhr von Dirk Hamann in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Am 11.03.10 besuchten die beiden 10. Klassen des Otto-Hahn-Gymnasiums Böblingen das Europäische Parlament in Straßburg.

„Europa“ ist in der Klassenstufe 10 der baden-württembergischen Gymnasien das Hauptthema in den Fächern Geschichte und Gemeinschaftskunde. Daher unternahmen die 10. Klassen des Otto-Hahn-Gymnasiums mit den Fachlehrerinnen Susanne Söhn-Rudolph, Brigitte Scheiner und Gabriele Imhof-Bartak eine Exkursion in das Europäische Parlament in Straßburg.
In diese politische Institution der Europäischen Union werden die Abgeordneten entsendet, die bei der Europawahl vom Volk gewählt wurden. Auch die Region Stuttgart entsendet einen Abgeordneten, seit 1997 ist das Rainer Wieland aus Stuttgart. So bestand die Möglichkeit, direkt mit einem Parlamentarier und dessen Assistenten, Herrn Martin Renner, zu sprechen und Fragen über Politik, Organisation und Probleme der EU zu stellen.
Danach erlebten die Schüler einer Debatte im Plenarsaal. Unter der Sitzungsleitung von Rainer Wieland debattierten die Parlamentsmitglieder über einen Beschluss des südkoreanischen Verfassungsgerichtes, der die Todesstrafe weiterhin für legal erklärt. Anschließend gab es dazu auch eine Abstimmung.
Zum Abschluss des Besuchs beantwortete Herr Renner noch die letzten Fragen, die sich durch die Debatte aufgetan hatten, und teilte Informationsmaterial über die Arbeit des Europaparlamentes aus.
Das Gespräch mit dem Abgeordneten ermöglichte interessante Einblicke in den Alltag des Europäischen Parlaments und eines seiner Parlamentarier. Insbesondere durch die Plenarsitzung war es möglich, hautnah mitzuerleben, wie europäische Politik gemacht wird.

Tobias Braatz ( Klasse 10 b, OHG Presseclub)Gruppenfoto Straßburg


25.03.2010

Tipp: Altdorfer Höhenweg

Um 10:14 Uhr von Rocco in Allgemein, KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Endlich! Endlich verpasse ich keinen Beitrag mehr in der KRZ über das Laufteam 2010. Früher hab ich immer mal ab und an die KRZ gekauft. So auf gut Glück. Doch nun ist unser Haushalt als Abonnent der KREISZEITUNG gemeldet und jeden Morgen rappelt es im Briefkasten.

Hätt ich den Termin nicht schon im Kalender stehen, so hätt mich die KRZ heute erinnert, daß ich zu meinen Laufsachen auch noch ein paar Wechselklamotten zum Lauftreff mitnehmen muß. Denn nach der “Runden Stunde” drücken wir anschließend die Schulbank und lauschen dem Ernährungsvortrag von Herrn Dr. Feil. Da will ich nicht verschwitzt mir eine Frühjahrserkältung einfangen. (mehr…)


19.03.2010

Mobiles Theater spielt Kafka-Collage am Goldberg-Gymnasium

Um 18:41 Uhr von KRZ-Redaktion in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Das THEATERmobileSPIELE war am 16. und 18. März mit einer Kafka-Produktion am Goldberg-Gymnasium in Sindelfingen zu Gast. Dreimal führten sie vor Schülerinnen und Schülern der Oberstufe „Kafka – eine collage“ auf, im Anschluss gab es rege Gespräche.

Das THEATERmobileSPIELE ist ein freies, in Pforzheim ansässiges und in ganz Baden-Württemberg agierendes Profi-Theater, das sich ausschließlich mobilen Theaterproduktionen widmet. Ein künstlerisches Aufgabenfeld ist dabei das Klassen-zimmertheater. Klassenzimmertheater meint, dass die Zuschauer – in diesem Fall Schüler – nicht zum Theater kommen, sondern umgekehrt das Theater in die Schule, das Klassenzimmer kommt. Dabei sucht das Theater immer die intime, weil den Schülern sehr nahe Spielsituation. Und nahe ist es sowohl physisch als auch psychisch, da es im gewohnten Umfeld der Schüler auftritt. Diese besondere Spielsituation ist im Sinne von ästhetischer Bildung bestens dafür geeignet, einen ge- und bewohnten Alltagsraum mit neuen Blickwinkeln auf Welt aufzuladen, mit Phantasie in einen fiktionalen Raum zu verwandeln, als einen möglichen Ort für Geschichte(n) „erscheinen“ zu lassen.

Kafka – eine collage“ ist eine Collage aus Tagebucheintragungen und Briefstellen des Prager Literaten Franz Kafka (1883 – 1924), die von einem Schauspieler gespielt wird. In ca. 40 Minuten erleben die Schüler eine innere, emotionale Reise, die – ohne narrativen Handlungsstrang – versucht, einen Blick auf das Innenleben Kafkas zu werfen. Das zentrale Thema dieser Inszenierung ist das Schreiben Kafkas. Das Bühnenbild besteht aus einem Kasten aus schwarzen Bühnenmolton-Wänden, an den sich umgelegte Tische aus dem Klassenzimmer anschließen , so dass sich ein geschlossener rechteckiger Raum ergibt, in dem Kafka gefangen ist. Außerdem: Ein Stativ mit hölzernem und dreierlei Papiersorten beklebtem Perückenkopf mit rothaariger Perücke, rote Bauschnur, eine 10 Meter lange (80 cm breite) Papierbahn in einem Aufrollsystem., ein Tisch, ein Stuhl, eine Blechbüchse, ein Füllfederhalter und Papier unterschiedlicher Qualität. Das Kostüm: Ein grauer Anzug, graue Weste, weißes Hemd, grauer Schlips mit rotem Faden (analog zu der roten Bauschnur), schwarze Schuhe und Ärmelschoner aus dem gleichen schwarzen Bühnenmolton, mit dem auch die Wände bespannt sind.

Die Akteure sind:

Markus Gehrlein, Schauspieler. 1967 in Heilbronn geboren. Schauspielausbildung am Schauspielstudio Gmelin, München. Engagements am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel; Alten Schauspielhaus/Komödie im Marquardt und Theater des Westens, Stuttgart; Theater am Puls, Schwetzingen. Markus Gehrlein arbeitet als Sprecher beim SWR. Er lebt derzeit mit seiner Familie in Pforzheim

Thorsten Kreilos, Regisseur. 1965 in Marburg/Lahn geboren. Studium der Theaterwissenschaft und Philosophie in München. Regieausbildung an der Theaterakademie „Spielstatt Ulm“. Regieassistent am Wolfgang-Borchert-Theater, Münster und Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel. Seit 2000 freiberuflicher Regisseur. Inszenierte u.a. am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel, am Stadttheater Gießen, Jakobustheater Karlsruhe, Kulturhaus Osterfeld Pforzheim. Thorsten Kreilos lebt derzeit in Pforzheim. Gründer des THEATERmobileSPIELE .


18.03.2010

Frühling!!! – und einige Infos

Um 03:38 Uhr von Rocco in Allgemein, KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Endlich! So ein Wetter wie heute haben wir Freizeitsportler uns schon lange gewünscht.

“Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;”

Dieser Gedichtanfang ging mir heute durch den Kopf, als ich mich im Laufschritt zum Dagersheimer Waldstadion auf den Weg machte, um meine Tempoeinheit zu absolvieren. Herrlich warme Sonnenstrahlen und die angenehme Waldluft – das war ein Hochgenuß.

 Stadionöffungszeiten

StadionrundenDen Ehninger Läufern kann ich dieses Stadion übrigens nur empfehen.  Wochentags kann man(n) und frau dort das Oval zwischen 7:30 und 17:00 Uhr umrunden. Bin ja mal gespannt, ob mir das Tempotraining wirklich was bringt. Der Sindelfinger Werkstadt-Lauf am 9. Mai wird es mir zeigen. Vergeßt nicht, Euch anzumelden – das Online-Büro ist schon geöffnet.

So sieht es dann aus, wenn man im Stadion seine Runden dreht. Bislang hatte ich mir eine relativ flache Wegstrecke für meine TempoEinheit herausgesucht. Aber das ist nix im Vergleich zu einer Tartanbahn. Hat richtig Spaß gemacht. Werde jetzt das Waldstadion fest in meinen Laufplan mit einbinden.

Die Rezepte zu den leckeren Gerichten, die wir im Landgasthaus Feckl kredenzt bekamen, können wir nun endlich auch alle nachkochen. Mein absoluter Favorit ist der Fenchelsalat.

Wer von Euch vom Laufvirus bereits derart gepackt wurde, daß er sich schon jetzt um Lauftermine nach dem Stuttgarter Halbmarathon Gedanken macht, der sollte sich unbedingt den 12. September vormerken. Am letzten Vollmondlauf haben wir aufmerksam gelauscht und wissen schon Bescheid. Alle anderen, die nun neugierig geworden sind, die schauen mal unter “ Heckegäu Sterntour” auf www.stahlsportshop.com nach. Wo gibt es das schon, daß am Ziel ein Sternekoch wartet. Das ist mal was anderes als Apfelschnitz und Melonenscheibe…

Stahlsportshop.com

Begann es mit Goethes Zeilen – so soll es auch mit seinen Worten enden:

“Zufrieden jauchzet groß und klein.
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!”

…alle weiteren Zeilen zwischen den beiden Zitaten gibt es hier


11.03.2010

>>> KRZ-Team 2010 <<<

Um 23:20 Uhr von Rocco in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Axel hat gesprochen, heute zum Abschuß unseres Lauf-ABC-Trainings:

KRZ-Team 2010

so lautet unser offizieller TeamName unter dem wir uns zum Stuttgarter Zeitung Lauf anmelden müssen, um in die Teamwertung zu kommen.

Und nochmal an Frau Holle:
ES REICHT JETZT WIRKLICH! Heb Dir lieber die Flocken für Weihnachten 2010 auf…


07.03.2010

Weiteres Highlight für KRZ-Team

Um 16:11 Uhr von in Allgemein, KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo Liebes KRZ-Laufteam,

Heute war wieder ein Highlight in unserem Läuferteam.
Das Treffen im Landgasthof “Feckl”.
Zu Beginn standen alle Erwartungsvoll im harmonisch eingerichteten
Speiseraum und lauschten Otto`s Erklärungen z. B. Anmeldung für den
Stuttgart – Lauf ( jeder meldet sich selbst bis zum 31.03.2010 unter dem
Namen KRZ-Laufteam an es gibt keine Sammelanmeldung).
Dann ging es unter großer Spannung in die Küche zum Küchenchef
Franz Loibel ( selbst ein sehr guter schneller Läufer).
Nach einigen kulinarischen Erklärungen von Otto durften wir uns die
Vorspeise “Salat aus Fenchel(roh) angerichtet mit Blutorangen” munden
lassen.Sehr lecker, einige meinten das sie Fenchel eigentlich nur in Form
von Tee bei Magenverstimmungen kennen und nicht als Gemüse in Form
von einer Rohkost!!!!!
Der Chef des Hauses Franz Feckl erklärte uns dann sehr interessant eine
Aqua-Kultur,Fischzucht aus Norwegen die er selbst schon besucht hat.
Daraufhin folgte dann die Hauptspeise Fisch auf Datteln und Lauch angerichtet
mit einer Currysoße.Nebenbei gab uns Herr Feckl noch einige Info`s zur
Größe seines Betriebes,Küchenausstattung und zum neuen Gebäude
Feckl`s – Apart. Immer wieder wurde auch der Wohlfühlaspekt in seinem
Haus angesprochen und wenn ich so in die Runde geschaut habe war ich
der Meinung das sich sicherlich die meisten von uns sehr wohl gefühlt
haben.     Na, bei dem Essen!!!
Zum Schluss stand dann noch die Nachspeise auf dem Programm.
” Quitte” !!!” Quittengelee” !!!
Nein, wir wurden eines besseren belehrt was man aus Quitte so alles
Zaubern kann.
4 verschiedene Variationen wurden uns auf dem Nachspeisenteller präsentiert!
Eine Creme,ein Eis,ich nenn es ein kleiner Müsliriegel…. usw.
Belehrt wurden wir auch was für eine schnelle Energie Trockenobst uns zur
Verfügung stellt.

Zum Abschluss wurde dann diskutiert welche Laufeinheit wir Heute uns noch
vornehmen müssen um die Kalorien die wir zugenommen haben wieder zu verbrennen!!!

Auf meinem Trainigsplan steht 50 min. langsamer DL,schließlich wirds der Tobi schon wissen.
Bis zum nächsten Lauftraining am Donnerstag

Eure Bloggerette Sanne


06.03.2010

Unter’m Läufer-Mond

Um 20:29 Uhr von in Allgemein, KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Am vergangenen Montag habe ich mich nicht der Gruppe zum wohl letzten Vollmond-Lauf dieser Wintersaison angeschlossen. Ich denke, dass an diesem frühen Abend der aufgehende Mond tiefstehend am Horizont hinter leichten Schleierwolken den Nachtläufern die Orientierung erleichtert hat. Meine vollmondige Trainingseinheit habe ich in Erwartung eines hochstehenden Trabanten auf den frühen Morgen des darauffolgenden Dienstags gelegt und ich bin schon vor 5 Uhr raus um leider festzustellen, dass nun dicke Wolken jegliches natürliche Licht zurück halten. Trotzdem ist es immer wieder ein Genuss, in dieser Ruhe auf den Feldwegen zwischen Böblingen und Dagersheim unterwegs zu sein. Im Gegensatz zu den organisierten “Mondsüchtigen” überraschte mich dann im Anschluss an den Lauf allerdings niemand mit einem Mitternachts-Snack – auf mich wartete die Arbeit im Büro…

Dem Therme-Lauf bin ich heute am Samstag deshalb fern geblieben, weil ich diese Trainingseinheit schon auf den Vormittag verlegt habe. Mit einem Freund war ich verabredet. Wir kennen uns schon seit der Grundschule und unsere läuferischen Ambitionen können unterschiedlicher nicht sein. Mit mir trifft hier ein Lust- und Genuß-Läufer auf den ambitionierten Wettkampf-Läufer mit zigfacher Marathon-Erfahrung. Leider hat der Wettkämper dann ob der widrigen Wetterverhältnisse gekniffen und so hab’ ich mich alleine dem Blizzardle gestellt.

März-Wald-2010

Schon nach einer Viertelstunde traf ich im Wald auf jungfräulichen Tiefschnee. Mit viel Kniehub – um es mit Didi Baumann’s Worten auszudrücken – nahm ich diese “Erstbegehung” um nach einiger Zeit dankbar wieder auf bereits begangene Pfade zu treffen. Und dann ist sie mit einem Mal durchgebrochen, die Sonne. Und jetzt im März steckt da schon ordentlich Power dahinter – etwa eine halbe Stunde gönnte man mir diesen zusätzlichen Genuss. Dazu die ungewohnte Ruhe um diese Zeit und mit etwas Glück hätte ich heute sogar noch das eine oder andere Wild sehen können.

Diese heutige Standard-Runde auf meiner Heimstrecke sollte eigentlich eine erste Standortbestimmung für mich werden. Die 15 Kilometer bin ich bei niedriger Herzfrequenz in einer Zeit gelaufen, die ich bei diesen Bodenverhältnissen auch schon im vergangenen Winter auf Schnee gemessen habe. Bei den Steigungen habe ich aber feststellen können, dass da noch bislang mir nicht bekannte Kraftreserven da sind, und insoweit stellen sich durch das gemeinsame und geplante Training erste Erfolge ein. Hinzu kommt, dass ich durch noch bewusstere und diszipliniertere Ernährung seit Trainingsbeginn abgenommen habe und auch hier bin ich auf dem richtigen Wege um im Juni mit einem Startgewicht von maximal knapp über siebzig Kilo in Stuttgart anzutreten.

Aus den im Trainingsplan vorgegebenen 50 Minuten langsamen Laufens wurden heute – der Tobi möge mir das bitte nachsehen – fast zwei Stunden. Bis Juni muss der Genuß- und Lust-Läufer auf diese Zeit mindestens fünf Kilometer drauf packen, wenn er in Stuttgart das Ziel in der von ihm selbst vorgegenen Zeit erreichen will. Sicherlich werde ich morgen aus’m Landhaus Feckl die eine oder andere Anregung mitnehmen, die mir den Weg zum Ziel erleichtert. Und dann heißt’s halt dran bleiben und weiter regelmässig in und mit der Gruppe trainieren.

Siegfried


06.03.2010

Liebe Frau Holle!

Um 20:26 Uhr von in Allgemein, KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Jahr für Jahr wünschen wir uns weiße Weihnachten und in den Schulferien recht viel Schnee für Groß und Klein.
Das hat auch ziemlich gut geklappt, aber nun ist es doch wirklich genug! Gerade war der letzte Schnee geschmolzen und nun dieser Neuschnee…

Die herrliche Mittagssonne versprach dennoch eine traumhafte Laufstunde, auch wenn wir uns die Pfaden im Tiefschnee selbst trampeln müßten.

War es denn wirklich notwendig, die Betten erneut so kräftig zu schütteln? Weißt Du, liebe Frau Holle, denn immer noch nicht, daß der Thermelauftreff jeden Samstag Punkt 15:30 Uhr beginnt? Und genau exakt zu diesem Zeitpunkt begann es erneut zu schneien – es ist zum schreien!

Doch alles Wehklagen hilft nicht, wir nehmen das Wetter wie es eben ist. Schnell teilte Carsten die Laufgruppen ein und ab ging es in die unberührte Winterlandschaft.
“Wer immer in die Fußstapfen anderer triff, hinterläßt keine eigenen Spuren.” Ob Renate daran dachte, als sie ihre Laufgruppe nach “dalang-dalang-dalang” lotste und eigentlich nur “rechts” sagen brauchte. Wir werden es wohl nicht erfahren. Auf jeden Fall haben WIR unsere eigenen Spuren hinterlassen – bis zu den Knöcheln im weißen Eiskristallmeer.

Und nach diesen anstrengenden 60 min Tiefscheetraben (genaugenommen waren es sogar 66 min) wird sich das KRZ-Laufteam 2010 morgen köstlich laben.
Im Landgasthaus Feckl werden wir…
Aber das ist eine andere Geschicht, die gibt’s erst morgen!


01.03.2010

Rock-Blog by svo – 2 Monate Rock!

Um 21:33 Uhr von svo in Allgemein, Rock-Blog

Servus, werte Kopfschüttler …

Was habe ich aus den Anfängen das Jahres nicht schon alles an (vornehmlich) großartigen Rock-Events nachzutragen – und dabei habe ich doch Besserung gelobt, was die Aktualität meines Bloggerei angeht …aber na ja, es ist ja bekannt, wie das mit den guten Vorsätzen zum Jahresbeginn ist – und leider ist man, was die Verfügbarkeit von Zeit angeht, bisweilen doch auch fremdbestimmt …

Aber genug der lahmen Entschuldigungen, das Jahr hat ja noch genug Wochen, in denen Aktualität erlernbar sein sollte … hier kommen: 2 Monate ROCK!

Das Jahr 2010 begann metallisch vielversprechend mit den „Gods of Metal“ MANOWAR. Die US-Band, die einst einen Lautstärke-Rekord aufgestellt hat, spielte in der neuen Arena in Ludwigsburg auf … jene vollkommen Charme-befreite Auftrittshalle, die nun all die Acts beheimatet, die zu besseren Zeiten einmal in der Böblinger Sporthalle – der Rock-Gott habe sie selig – die Instrumente anstimmten.

MANOWAR by Don S.

MANOWAR by Don S.

So richtig wollte das MOW-Feuer dann auch nicht überspringen, was aber vermutlich nicht an der Arena lag, sondern an der Band. Nach 30 Jahren Bühne haben sich die Posen und Gags der Bombast-Rocker einfach etwas abgeschliffen. Der Sound ist zwar immer noch fett und alle Hits, die die Fangemeinde hören wollte, waren dabei, aber irgendwie wirkte das Ganze leicht lustlos und als hätte man es einmal zu oft gesehen und gehört. Auch mit dem Sexappeal der „Warriors of the World“ ist es inzwischen, und mit ein paar Kilos zu viel, wohl nicht mehr ganz soweit her. Während früher Mädels kaum daran gehindert werden konnten, nackt auf die Bühne zu springen, konnte MOW-Mastermind Joey DeMaio diesmal eine junge Headbangerin trotz aller Überredungsversuche nicht überzeugen, ihr Top wenigstens einmal kurz zu heben. Somit waren MANOWAR in Ludwigsburg zwar laute Bombast-Metal-Hausmannskost, aber das Bombigste des Auftritts blieb die anonyme Bombendrohung, wegen der das Konzert für eine halbe Stunde, bis zur Entwarnung durch die Polizei, unterbrochen wurde.

Wesentlich überzeugender als der Hauptact, trat da die von MANOWAR unterstützte Rockröhre Maria Breon auf,

HolyHell by Don S.

HolyHell by Don S.

die mit HOLY HELL eine energiegeladene Performance abgab und lediglich durch ihr „80er Jahre-Gedächtnis-Outfit“ bei dem einen oder anderen Rocker irritiertes Kopfschütteln hervorrief … oder vielleicht war es doch Headbangen?

Ganz groß trumpften andere legendäre Bombast-Rocker, die Finnen von STRATOVARIUS, eine Woche später auf:

STRATOVARIUS by Don S.

STRATOVARIUS by Don S.

Die Metal-Größen powerten auf der ersten Tour nach dem Umbau der Band, mit neuem Album „Polaris“ im Gepäck, ihre kraftvollen Riffs im LKA / Longhorn in Wangen von der Bühne und wussten komplett zu überzeugen.

STRATOVARIUS by Don S.

STRATOVARIUS by Don S.

Stets eine Offenbarung und Garant für Top-Perfomances ist die ebenfalls finnische Formation THE 69 EYES.

69 EYES by Don S.

69 EYES by Don S.

Bereits seit 20 Jahren sind die Dunkelrocker – die zu den Lieblingsbands von MTV-Star und Szene-Badboy Bam Margera zählen – im Geschäft und schaffen es nicht nur ihre Fangemeinde bis heute stets aufs neue zu begeistern, mit ihrem melodisch-melancholisch und doch kraftvollen Rock in der Tradition der SISTERS OF MERCY, gewinnen sie ständig neue und vor allem auch jüngere Fans dazu. Das konnte man auch beim Gig im Stuttgarter LKA / Longhorn merken, wo man eine recht gemischte Zuhörerschaft mit ungewohnt hohem Jugendanteil antraf. Das Auftreten der 69 EYES war perfekt, Sänger Jyrki 69 betörte mit seiner tiefen, sonoren Stimme, eingekleidet in ein schon fast klassisches Rock-Kostüm, mit leichten Metal-, Gothic-, und Punk-Elementen. So legendär wie Jyrkis Stimme, ist auch das Outfit des Frontmannes: Wie immer trat er in schwarzer Lederjacke, mit „Explodierter-Pudel“-Frisur und Sonnenbrille auf. Mit letzterer focht er bei seiner dynamischen Performance, über die Dauer des gesamten Auftritts, einen zähen und bisweilen erheiternden Kampf um das Verbleiben auf seiner Nase aus.

69 EYES by Don S.

69 EYES by Don S.

Inhaltlich war das Konzert ein Querschnitt aus dem gesamten 69 EYES-Schaffen und mit starken 1,5 Stunden Rock-Power, dürfte auch der letzte Fan auf der Fläche seine Klamotten durchgeschwitzt haben.

Auch die Vorbands an dem Abend im LKA waren hochwertig und passend, wobei die Münchner Formation LACRIMAS PROFUNDERE für mich so etwas wie das inoffizielle deutsche 69 EYES-Double ist.

LACRIMAS PROFUNDERE by Don S.

LACRIMAS PROFUNDERE by Don S.

Die Dunkel-Rocker sind mit ihrer Musik und ihrem Auftreten so nah an den Finnen dran, dass es mir fast zu ähnlich war, denn wenn ich das Original habe, ist das an einem Abend einfach ausreichend.

Mehr Kontrast bot da die italienische Formation MANDRAGORA SCREAM. Natürlich auch im Dunkel-Rock-Segment angesiedelt, ist bei der Band alles auf Sängerin und Bandleaderin Morgan Lacroix ausgerichtet, die mit ihrer flexiblen Stimme höchst abwechslungsreiche Lieder zu Gehör brachte, mit bisweilen überraschenden Harmonien, und, durch starken Fetisch-Einschlag im Outfit, auch optisch etwas zu bieten hatte.

MANDRAGORA SCREAM by Don S.

MANDRAGORA SCREAM by Don S.

Den Abschluss der ersten zwei Rock-Monate 2010 in meinem Rockblog machen die US-Metalcorler LAMB OF GOD. Ihren knochentrockenen, druckvollen Gitarren-Sound spielten sie in Stuttgart, in ungewohnter Location, im Zapata und sorgten dort für volles Haus. Die „Lämmer Gottes“ wirken mit ihren Bärten, Bierbäuchen und Zottelhaaren – abgesehen natürlich von Sänger Randy Blythe,

LOG by Don S.

LOG by Don S.

der seine Grunts und Growls gertenschlank präsentiert und wie ein Flummie auf der Bühne umher springt – zwar eher wie Vertreter des finnischen Wald-Rocks,

LOG by Don S.

LOG by Don S.

was sie aber spielen, weist sie ganz klar als Vertreter des Thrash- und Death-Metal aus und ist live jedem zu empfehlen.

Vorgeglüht hatte im Zapata unter anderem die Deathcore-Formation JOB FOR COWBOY und leistete dabei einen wirklich großartigen Job.

JOB FOR A COWBOY by Don S.

JOB FOR A COWBOY by Don S.

Bis zum nächsten Rock-Blog,

rock on!

svo


01.03.2010

Theodor-Heuss-Hauptschule: Tag der offenen Tür

Um 15:11 Uhr von Dirk Hamann in Allgemein, Blog-Unterricht: der Schul-Blog

SchuleUnter dem Motto: „Kommen sie herein und machen sich ein Bild von uns“ stand der Tag der offenen Tür der Theodor-Heuss-Hauptschule mit Werkrealschule.

Angesprochen waren alle; die Eltern der zukünftigen 5er, die Eltern der Schülerinnen und Schüler die die Schule besuchen und die, die Interesse an der Schule haben.
Es wurde ein buntes Programm geboten, dass gut angenommen wurde. Lernsituationen, Experimente, Arbeitsgemeinschaften, soziales Kompetenztraining, Streitschlichter (von Schülern für Schüler), Schulsozialarbeit, Ganztagesbetreuung, Hausaufgabenbetreuung, Agentur für Arbeit, sowie die verschiedenen Sonderklassen: Vorbereitungsklasse, kleine Klasse, Trainingsklasse und TRIAS stellten sich vor.
Einblicke und Infos über die 10. Klasse erhielten Eltern und Schüler direkt von den jetzigen 10ern und ihren Klassenlehrern.
Der Förderverein „FIT“ kümmerte sich um das leibliche Wohl der Gäste.
Highlights waren die Aufführungen der Schulband und der Tanzgruppe.
Allen gehört ein herzliches Dankeschön für den gelungenen Nachmittag.


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