31.03.2008

Zwei Filmchen von Thomas Torkler

Um 11:12 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

Thomas Torkler alias “Hightower” hat uns zwei Filmchen zugeschickt. Viel Spaß beim Anschauen. Und bitte beim Papierfußball nicht vom Chef erwischen lassen ;-)

Mail von “Hightower”:

hallo edi

ich hoffe du hast das training gut überstanden. ich habe ein kleines video mit einer lockerungsübung gefunden
zum entspannen

viele grüße

hightower

Und hier noch eine weitere Mail mit Video von unserem Laufteam-Mitglied

hallo edi

und dann noch ein video für das trainingsende, wenn man richtig fertig ist


grüße

hightower

Viele Grüße, Eure Rennschnecke24


31.03.2008

Shoppen, Softball und ein bisschen Dauerlauf

Um 07:26 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

mit meinen frisch gegrillten Turnschuhen habe ich mich am Donnerstag beim Lauftreff in Maichingen der mittleren von diesmal drei Gruppen angeschlossen. Tomek aus der schnellsten Gruppe versuchte zwar nochmal, mich abzuwerben, doch ich blieb standhaft. Eine gute Entscheidung, wie ich meine, denn Tempo und Anspruch waren auch hier knackig genug. Besonders gemein war diese fiese Waldtreppe, die uns quasi senkrecht um gefühlte 500 Höhenmeter nach oben führte. Danach war bei allen erstmal für ein paar Momente Schritttempo angesagt. Insgesamt war das Training jedoch recht angenehm.
Das Wochenende verbrachten meine Frau und ich bei Freunden in München, wo wir zu einem Geburtstag eingeladen waren. Und weil diese Bayern immer nur feiern im Kopf haben, passten wir uns natürlich an. Entsprechend lange lagen wir morgens im Bett. Meine Laufeinheiten absolvierte ich daher in Form von Shopping-Touren durch die Münchner Innenstadt. Ich hatte zwar keine Pulsuhr an, aber ich würde sagen, dass täglich drei Stunden Einkaufsbummel durch die Münchner Innenstadt mindestens einem lockeren Dauerlauf entsprechen.
Ich bin mit meinem Trainingsplan mal wieder ganz schön hinterher. Zum Laufen bin ich erst wieder am Sonntag gekommen. Diese Trainingseinheit war dafür doppelt gut. Ich startete am Böblinger Baumoval und drehte eine große Runde zum Zimmerschlag und zurück. Nach 50 Minuten zügigem Dauerlauf tauchten die Teamkollegen meiner Softballmannschaft auf. Gemeinsam trainierten wir noch für eine gute Stunde in der Frühlingssonne.
Softball? Ja richtig, das hatte ich vergessen zu erwähnen. Mein Tübinger Baseballverein organisiert jedes Jahr ein Freizeit-Turnier bei dem nach stark vereinfachten Regeln gespielt wird. Seit sechs Jahren bin ich regelmäßig mit meiner eigenen Mannschaft (Turniername “Coyotes”) dabei. Der Ball ist übrigens nur etwas größer als ein Baseball aber nicht wirklich “soft”, was viele meiner blaugefleckten Teamkollegen gerne bestätigen werden. Das Turnier geht immer über zwei Tage. Mit Ausdauersport hat das zwar nicht viel zu tun, dennoch spürt man am Abend alle Muskeln. Im Vordergrund steht jedoch der Spaß und angeblich auch der Bierkonsum.
Doch wie dieses Video beweist, wird das Bier beim Turnier eigentlich gar nicht getrunken. Vielmehr dient es bei der Huldigungszeremonie bei der Siegerehrung dazu, den Turniergewinner per Bierdusche wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Wer Lust hat, sich das mal anzuschauen, oder gar anzutun: Das nächste Turnier findet am Pfingstwochenende statt.
So viel von mir für heute. Zum Schluss noch ein Lesetipp: In der heutigen KREISZEITUNG ist ein Artikel von Otto Kühnle über den Böblinger Bundeswehroffizier Volker Lübbe, der vor kurzem von seinem Afghanistan-Einsatz zurück gekehrt ist. Der begeisterte Ausdauersportler hat im Februar einen Marathon innerhalb des Bundeswehr Camps in Mazer-e-Sharif organisiert (das Foto ist aus der heutigen Ausgabe). Seine Frau Kerstin ist Betreuerin im KRZ-Laufteam und hat uns auf diese Geschichte aufmerksam gemacht.

Mit respektvollem Salut, Eure Rennschnecke24


27.03.2008

Heute auf dem Menü: Gegrillter Turnschuh

Um 16:04 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

wenn mir vor drei, vier Monaten jemand gesagt hätte, dass ich mal bei Kälte, Nässe und sonstigem Ekelwetter regelmäßig auf die Piste gehen würde, hätte ich ihn für verrückt gehalten. Mittlerweile werde ich bei jedem Wetter unruhig, wenn ich nicht zum Laufen komme. So wie jetzt. Schuld daran ist zum einen mal wieder der übliche Terminstress. Zum anderen waren meine Laufschuhe vom Ostersonntags-Jogging übers US-Militärgelände so dermaßen verschlammt, dass ich schlicht keine Lust hatte, mit den Stinkstiefeln loszutraben. Also weichte ich sie über Nacht im Wasser ein. Später hing ich die Dinger im Bad über der Wanne zum Trocknen auf.
Als sie sich gestern immer noch klatschnass anfühlten, griff ich zu einer drastischen Maßnahme. Ich zündete ein Kaminfeuer an und platzierte die Schuhe unmittelbar vor den lodernden Flammen. Während Schnürsenkel, Sohlen und Stoff langsam vor sich hin dampften, schaute ich zu, wie die Deutsche Fußballnationalmannschaft den Schweizern Löcher in den Käse schossen. Zum Glück gab es irgendwann die Halbzeitanalyse mit Kerner, Klopp und Meier. Auf die kann ich getrost verzichten. Was in diesem Fall gut war, denn meine Sohlen waren auf dem besten Weg, die Konsistenz von Raclette-Käse anzunehmen (der Geruch hat zumindest schon mal gestimmt).
Während ich beim Feuer langsam die Brennstoffzufuhr zurückfuhr, legten unsere Kicker noch mal ein paar Schippen drauf. Es hat richtig Spaß gemacht, das Spiel anzuschauen. Bin gespannt, ob sich diese Form bis zur EM hält. Meine alten Schuhe sind wieder trocken und ihre Form müssen sie zum Glück nur noch bis Dienstag halten. Danach sind die neuen High-Tech-Treter dran.
Meine Alten kann ich dann vielleicht in einem Rezept für gefüllte Schuhe verabeiten, das ich im Internet gefunden habe. Im Originalrezept sind zwar Auberginen angegeben, aber mit der richtigen Würze kommt so ein gut eingelaufener Turnschuh sicher auch ganz lecker.

Mit hungrigen Grüßen, Eure Rennschnecke24


26.03.2008

Mal was für die Ladys

Um 08:08 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

es ist zwar nicht Valentinstag und Muttertag ist auch nicht eben um die Ecke. Dennoch will ich hier auch mal was speziell für unsere weiblichen Teammitglieder bieten. Der Clip zeigt ein recht fesches Mannsbild, das im österreichischen Frühstücksfernsehen demonstriert, wie man als Läufer auch dann gut angezogen ist, wenn mitten in der Wintertrainingseinheit plötzlich der Hochsommer ausbrechen sollte.

Überhaupt möchte ich an dieser Stelle mal respektvoll die handgestrickte Pudelmütze vor den Frauen im KRZ-Laufteam abziehen. Zum einen, weil ich von deren Fitness schwer beeindruckt bin. Zum anderen, weil wir Männer in gemischten Sportgruppen gerne mal dazu neigen, den “Toni Testosteroni” heraus hängen zu lassen und meinen, uns nach vorne absetzen zu müssen. Bis jetzt habe ich noch nicht gesehen, dass es im Team deswegen zu großem Frust gekommen wäre.
Das gilt natürlich auch umgekehrt. Vergangenen Donnerstag bin ich ja in der Vier-mal-die-Woche-Training-Todesgruppe mitgejoggt. Während meine Beine mir schmerzhaft vermittelten, dass dies nicht die beste Idee des Tages war, sah ich die beiden Frauen in unserer Gruppe zusammen mit den anderen ganz lässig am Horizont verschwinden.
Mein (männliches) Ego hat davon keinen Schaden genommen. Und entgegen der Einschätzung eines Geschlechtsgenossen, der mir vor kurzem geschrieben hat, hat meine Fitness auch nicht darunter gelitten, dass ich gemeinsam mit Frauen trainiere. Der Sportsfreund hat mir erklärt, dass er nur mit Männern trainiere, weil er bei Frauen nicht mal ins Schwitzen komme. Ich lasse das einfach mal so stehen … und frage mich, wie viele Zentimeter dick die Antitranspirant-Schicht sein müsste, damit man(n) bei dem Lauftempo, das frau im KRZ-Laufteam vorlegt nicht ins Schwitzen kommt.

Mit verschwitzen Grüßen, Eure Rennschnecke24


25.03.2008

Mucho Matscho

Um 07:18 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

am Wochenende waren meine Frau und ich in einem kleinen, wohlbekannten Sportfachgeschäft in Maichingen (siehe Filmclip). Ich habe demnächst Geburtstag und meine Frau hat wohl beschlossen, dass es eine gute Idee wäre, wenn ihr Mann intakte Gelenke behält, damit sie künftig nicht alleine den Kinderwagen durch die Gegend fahren muss. Darum wollte sie mir ein paar Turnschuhe schenken – zumal diese Laufbegeisterung bei mir deutlich länger anhält als sie das vermutet hätte.

Wie Axel Stahl empfiehlt, hatte ich meine alten Laufschuhe dabei. Daniela vom Stahl Sport Shop ließ mich darin einmal auf und ablaufen und hatte ganz schnell erfasst, welche Art von Schuh gut für meine Füße wäre. Ruckzuck lagen drei verschiedene Paare vor mir. Ich probierte eins nach dem anderen an und drehte meine Runden auf dem Parkplatz vor dem Laden. Das Erstaunliche an diesen High-Tech-Tretern ist, dass die Dinger so leicht sind, dass man sie kaum fühlt. Trotzdem dämpfen sie jeden Stoß, als hätte man Federkernmatratzen umgeschnallt.
Leider muss ich noch bis nächsten Dienstag warten, bis ich die Schuhe auf freier Wildbahn ausprobieren darf. Bis dahin muss ich noch mit meinen Sparheimer-Tretern auskommen. Mit denen habe ich zumindest keine Probleme, mich durch Matsch und Schlamm zu kämpfen. So wie am Ostersonntag. An diesem Tag bin ich mit meinen Laufkumpels Benny und Conny in Böblingen durch den Wald gejoggt. Kurz nach der Heuwegflosche kamen wir an eine Abbiegung (die ich gar nicht als solche erkannt hätte). “Soll’n wir, soll’n wir nicht?”, fragte Benny. Wir sahen kurz an und meinten “Warum nicht?” Also liefen wir über die grüne Wiese, vorbei an den Zielscheiben, die die US-Soldaten hier aufgestellt haben. Der Weg wurde immer nasser und matschiger. Bald ähnelte unsere kleinen Laufeinheit mehr einem Schlammrobben bei der Bundeswehr. Am Ende war ich bis zur Hüfte voller Dreck. Es war großartig.
Der einzige Haken: Was wir da getan haben, war (zumindest für mich) alles andere als ein langsamer Dauerlauf. Und genau der Stand nach der Züdl-Einheit auf dem Aidlinger Trimm-dich-Pfad vom Samstag auf dem Plan. Entsprechend kaputt haben sich meine Waden am Sonntag angefühlt. Zum Glück kann ich zu Hause auf zwei hochwirksame Heilmittel vertrauen: Franzbrandwein und die Hände meiner Frau. So stelle ich mir Regeneration vor.

Mit entspannten Grüßen, Eure Rennschnecke24


24.03.2008

Große Klappe, viel Dahinter(herlauferei)

Um 20:24 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

uff, pfffh, huiiih… endlich bin ich wieder zu Puste gekommen. Am Donnerstagabend fand das zweite gemeinsame Lauftraining in Maichingen statt. Tobi teilte wieder die Gruppen ein. Waren es in der ersten Woche noch zwei Gruppen, so kristallisierten sich diesmal schon doppelt so viele heraus. Die letzte Gruppe war die, bei der vier Trainingstermine pro Woche auf dem Plan stehen. Nachdem ich jetzt auch so einen Plan habe, stellte ich mich natürlich hier dazu. Sofort fühlte ich mich ganz schön einsam: Um mich herum standen kaum zehn andere Läuferinnen und Läufer. Einer davon war mein Kollege Simon. Als der seine Freundin Melli in die nächst-langsamere Gruppe schickte, kamen die ersten Bedenken bei mir auf. Als wir gemeinsam los liefen, war noch alles okay. Ich konnte mich sogar noch ganz gut unterhalten. Aber das war nur das Einlauftempo. „Ganz schön zügig“, stellte ich nach zwei Kilometern fest. Worauf Laufteam-Mitglied Tomek meinte, dass dies eigentlich ein lockere Laufeinheit sei und ich solle doch mal meine Herzfrequenz checken. Die Uhr zeigte so um die 204 Schläge pro Minute an. Das verunsicherte mich doch ein wenig. Simon meinte, dass meine Uhr wohl den Wert meines Nebenmannes empfange und die Werte verfälscht seien. Zwischendurch zeigte die Pulsuhr rund 160 Schläge pro Minute an – das war dann schon eher realistisch.
Wie ich gemerkt habe, gibt es abgesehen von der körperlichen Anstrengung noch andere Faktoren, die einem den Puls hochjagen. Die Psycho-Sticheleien der anderen Läufer zum Beispiel. „Diese Woche laufen wir nochmal ein Stück weiter als letzte Woche”, “Diesmal bauen wir ein paar Steigungen ein”, “Diesmal ist das Tempo deutlich höher als letzte Woche”, “Diesmal machen wir auch Liegestütze” … gut, ganz so schlimm war es dann doch nicht. Aber “lockeren Dauerlauf” stelle ich mir anders vor. Normalerweise habe ich auch kein Problem, zumindest verbal Kontra zu geben. In Gesellschaft dieser Gruppe fehlte mir dafür jedoch schlichtweg die Luft.
Bis zur ersten Steigung konnte ich trotzdem noch ganz gut mithalten. Aber dann rasten diese Wahnsinnigen den Berg hoch, als hätten sie jemand, der sie von hinten anschiebt. Als ich diese Etappe geschafft hatte, wollte ich nur noch anhalten. Ich konnte an nichts anderes mehr denken als an Stillstand. Einfach hier im Wald stehen bleiben und die anderen Verrückten weiter rennen lassen. Irgendwie hielt ich doch durch. Dann kam die zweite Steigung. Dort war die Demütigung dann perfekt. Die Jungs und Mädels waren so schnell den Berg oben, dass sie sogar nochmal umdrehten und ganz lässig ein zweites Mal ein Stück hochtrabten – “Wir wollen ja in Bewegung bleiben”, meinte einer. Ja genau…
Simon ließ sich später zu mir zurück fallen und meinte, dass ich auf jeden Fall schon mal fit genug sei, die zehn Kilometer unter einer Stunde zu laufen. Dumm nur, dass ich diese Tortour dann nochmal für mehr als zehn weitere Kilometer durchhalten muss. Nach den vier Steigerungsläufen war bei mir die Luft komplett raus. “So jetzt locker zurück laufen”, meinte unser Betreuer Volker und legte auf den letzten paar hundert Metern (die sich wie ein paar Kilometer anfühlten) ein Tempo vor, dass mich zur Verzweiflung trieb. Mein Lauf-Kumpel Benny blieb zum Glück bis zum Schluss bei mir. Am Ende gab es anerkennendes Abklatschen von den anderen. Immerhin, ich hatte es überlebt. Ob ich nächste Woche nochmal bei dieser Gruppe mitlaufen will, muss ich mir aber schwer überlegen.

Mit atemlosen Grüßen, Eure Rennschnecke24


20.03.2008

Ich mach’s vier mal die Woche

Um 09:16 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

das habe ich jetzt davon. Vergangene Woche hat uns unser Betreuer Tobi Stumpf gebeten, ihm nach dem ersten gemeinsamen Lauftraining eine Rückmeldung zu geben. In meinem Leichtsinn habe ich angedeutet, dass ich ich beim Laufen in der Gruppe mit drei Trainingseinheiten pro Woche das Gefühl hatte, noch einen Gang hoch schalten zu können. Prompt gab mir Tobi einen Trainingsplan mit vier Einheiten die Woche.
Einerseits freue ich mich darüber, weil ich auf Weg vom Sport(wieder-)einsteiger ein Stück weiter gekommen bin. Anderseits schaue ich jetzt in meinen Kalender und sehe nur noch Trainingstermine. Für mich heißt das, dass ich die Disziplinschraube noch weiter anziehen muss. Bis jetzt konnte ich, wenn fürs Laufen mal keine Zeit war, einfach am nächsten Tag los joggen. Jetzt wird das schwieriger. Auch mit der Regeneration wird es enger, wenn zum Beispiel am Samstag und Sonntag Training angesagt ist.

Hinzu kommt bald der der Beginn der Baseballsaison. Nach der Umstellung auf Sommerzeit trainieren wir zwei Mal die Woche draußen und haben ab Ende April fast jedes Wochenende ein Spiel. Zwischendurch schaue ich natürlich Mal bei der Arbeit vorbei und wenn’s zeitlich rein läuft, richte ich mit meiner Frau noch das Kinderzimmer ein.
Mal sehen, wie ich das alles unter einen Hut bekomme. Sorgen mache ich mir deswegen jedenfalls nicht. Auch das ist eine Veränderung, die ich an mir festgestellt habe, seit ich regelmäßig mal grimmig aber meist grinsend durch die Gegend hechle: Ich fühle mich ausgeglichener als noch vor zwei, drei Monaten.
Ich bin nur gespannt, ob ich diese Gelassenheit nächsten Monat auch auf dem Baseballplatz umsetzen kann. Da geht doch öfter mal mein Temperament mit mir durch. Wie das kleine Filmchen zeigt, bin ich damit aber in guter Gesellschaft. Es zeigt einen Baseballcoach, der mit einer Schiedsrichterentscheidung nicht so ganz einverstanden ist und auf zivilisierte und würdevolle Art und Weise seinem Unmut Ausdruck verleiht.
In diesem Zusammenhang wollte ich noch kurz auf die heutige Sonderseite unserer Sportredaktion hinweisen. Hier geht es um das Thema Gewalt auf den Fußballplätzen. Eine sehr interessante Seite wie ich finde.

Mit gelassenen Grüßen, Eure Rennschnecke24


19.03.2008

Morgen ist Frühlingsanfang!

Um 11:06 Uhr von Langner in Allgemein, KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

lasst Euch vom Blick aus dem Fenster nicht in die Irre führen. Morgen kommt der Frühling.
Und das Weiße, was da vom Himmel fällt, das ist gar kein Schnee. Nein, das sind “isotonische Power-Polar-Enduro-Flakes” aus Stahls Sport Shop, die die Jungs eigens mit ihrem Privathubschauber über uns ausstreuen. So brauchen wir beim Laufen nur den Kopf nach oben strecken, den Mund aufmachen und sind optimal mit hochwertiger Sportlernahrung versorgt.


Allen von euch, die heute auf die Piste gehen und sich eine Lodl- oder Züdl-Einheit geben, rufe ich voller Respekt zu:
“JA SEID IHR DENN DES WAHNSINNS???”

Mit verschneiten Grüßen, Eure Rennschnecke24


18.03.2008

Drei Buchstaben

Um 12:05 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

Ich habe endlich meine Motivation für den Stuttgartlauf zu trainieren auf den Zettel geschrieben, den wir beim Fitnesstest bekommen haben. Es sind nur drei Buchstaben: M A X. Der Name meines ungeborenen Sohnes.

Liebe Grüße, Eure Rennschnecke24


17.03.2008

Katze animiert zum Frühsport

Um 08:54 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

ich hoffe, ihr habt das Wochenende gut überstanden – vor allem die Magstadtlaufteilnehmer. Glückwunsch und Respekt! Wer sich ein bisschen Motivation holen oder in Erinnerungen schwelgen möchte, kann sich auf bb-live.de das Video zu der Sportveranstaltung anschauen.
Für mich war das Wochenende eher durchwachsen. Am Samstag kam ich trotz schönstem Frühlingswetter nicht zum Laufen. Ich musste arbeiten. Am Sonntagmorgen, kurz nach acht, wurde ich eher unsanft von unserer Katze Pünktchen geweckt. Unser Dickerchen maunzte so lange vor der Schlafzimmertüre, bis ich wach war. Also stand ich auf und gab dem kleinen Monster was zu Fressen. Und wo ich schon mal aufgestanden war, zog ich mir auch gleich meine Laufsachen an. Ich legte eine Züdl-Einheit nach Weil der Stadt ein. Dabei fand ich die Bestätigung für etwas, was ich schon lange vermutet hatte: Für Frühsport bin ich nicht geschaffen. Insgesamt drei Mal bin ich während rund 75 Minuten Laufen mächtig ins Straucheln geraten. Das erste Mal bin ich wegen einer leichten Bodenunebenheit beinahe hingefallen, das zweite Mal war ich einer Spaziergängerin ausgewichen und dabei an einem aufgebrochenen Stück Asphalt hängengeblieben. Batsch, lag ich der Länge nach auf dem Boden. Laut fluchend rappelte ich mich auf und lief weiter. Verletzt hatte ich mich bei der Aktion zum Glück nicht. Auf dem Rückweg überquerte ich in Schafhausen an der Ampel die Landstraße nach Weil der Stadt. Es war nicht glatt, es lag nichts auf der Straße herum und Windböen gab’s auch nicht. Trotzdem zog es mir urplötzlich die Füße weg. Mit ein paar rudernden Bewegungen und zwei, drei heftigen Ausfallschritten hatte ich mich wieder stabilisiert. Die restliche Strecke schaffte ich zum Glück ohne weitere Zwischenfälle. Damit war ich erstmal bedient.
Heute ist noch mal Regeneration angesagt. Mal sehen, was der Dienstag bringt. Wenn’s nach dem Wettermann geht, kann ich mir wohl bald die Langlaufskier umschnallen.

Mit spätwinterlichen Grüßen, Eure Rennschnecke24


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