29.02.2008

Podcast zur Zisch-Sonderseite über die Wölco AG

Um 16:25 Uhr von Langner in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Am Samstag erscheint in der KREISZEITUNG eine Sonderseite im Rahmen unseres Projekts Zeitung in der Schule (“Zisch”). Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiusm (OHG) in Böblingen besuchten die Wölco Ag, wo sie lernten, dass “High-Tech made in Ehningen” in unserem Alltag allgegenwärtig ist.
Eine kurze Zusammenfassung aller Beiträge hat OHG-Schüler Alexander Koreckis hier als Podcast aufbereitet.


28.02.2008

Melanie erklärt die Ownzone

Um 18:12 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Lieber Eddie,

es ist nicht ganz leicht zu verstehen, was die OwnZone, also die eigene Zone, ist. Ich versuche es an dieser Stelle nochmal zu erklären.
Jedes Herz schlägt anders und jeder Tag ist anders. Die optimale Trainingszone ist sehr individuell und hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Sie ändert sich etwa durch das Alter, durch Leistungs-, Gesundheits- und Regenerationszustände und wird beeinflusst durch die Tagesform, Stressbelastung und die Sportart. Die optimale Herzfrequenz für das Training lässt sich somit nicht pauschal festlegen. Mit der OwnZone, die die Polar-Uhren feststellen, wird der individuelle Herzfrequenz-Trainingsbereich vor jedem Training beziehungsweise jeder neuen Trainingswoche bestimmt. Er ist damit, lieber Eddie, nicht deine maximale Herzfrequenz, sondern der ideale Bereich, in dem Du laufen solltest. Du darfst natürlich darüber liegen, musst es bei schnellen Einheiten sogar. Deine maximale Herzfrequenz dürfte demnach viel höher liegen. Du kannst Deinen so genannten Max aber ganz leicht herauszubekommen, denn es gibt eine einfache Rechnung. Sie lautet: 220 Herzschläge pro Minute (bei Frauen: 226) – Lebensalter in Jahren = maximale Herzfrequenz. Also wenn Du beispielsweise mehrere Hundert Meter volle Kanne rennst, dann erreichst du diesen maximalen Wert. Die Gesundheitsherzfrequenz ist dann 70 bis 75 Prozent davon. In diesem Bereich ist das Training sehr gesund und effektiv. Noch genauer und noch gesünder ist die OwnZone, die von den Polar-Uhren bestimmt wird. Denn die OwnZone-Funktion erfasst sämtliche Parameter, die wichtig für die Bestimmung der individuelle Trainingszone sind. Mit der Rechnung klappt das nicht ganz. Bei der Bestimmung der OwnZone wird neben der Herzfrequenz nämlich auch die Herzfrequenz-Variabilität berücksichtigt. Die Herzfrequenz-Variabilität ist ebenfalls individuell und kann täglich variieren. Sie verändert sich unter anderem durch Stress, Erholung, einen guten – oder auch schlechten – Trainingszustand und Tageszeit. Und spiegelt den tagesaktuellen körperlichen und psychischen Leistungszustand wider. Anhand der Beobachtung der Herzfrequenz-Variabilität kann der am diesem Tag trainingswirksame Bereich definiert werden.
Also Eddie für Dich heißt das, dass Deine beste Trainingszone bei einem Maximalpuls von 187 Schlägen pro Minute (220 – 33 Lebensjahre) so bei 135 liegen dürfte. Willst Du es noch genauer wissen, muss Deine Polar-Uhr die Own-Zone ausspucken.

Gruß, Melli


28.02.2008

Laufe und lerne

Um 17:51 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

heute morgen vor der Arbeit waren KRZ-Sportvolontär Simon und ich wieder unterwegs. Simon ist nicht nur ein klasse Laufpartner und sehr sportlich, er hat auch jede Menge Ahnung von der Theorie. Entsprechend lehrreich sind die morgendlichen Trainingseinheiten mit ihm jedesmal für mich. Ich könnte jetzt versuchen, einiges davon wiederzugeben, aber ohne Stift und Block in der Hand, kann ich mir Informationen ungefähr so gut merken, wie Politiker ihre Wahlversprechen am Tag nach der Wahl.
Wie auch immer. Etwas ist zumindest hängen geblieben. Und zwar die Erkenntnis, dass die Zahlenspiele mit meinen Pulswerten beim Lodln und Züdln einen eingebauten Denkfehler hatten. Ich war davon ausgegangen, dass die 155 Herzschläge am oberen Ende meiner “Ownzone” die auf Dauer maximal tragbare Anstrengung für mich bedeuten. Das war natürlich Quatsch. Wenn das so wäre, müsste ich ja jedesmal tot umfallen, wenn ich mal ein bisschen zügiger Sprudelkisten die Treppen hochschleppe. Die Prozentangaben beziehen sich auf die maximale Herzfrequenz. Die kann man entweder herausfinden, indem man so lange wie ein Wahnsinniger durch die Gegend sprintet, bis einem schwarz vor Augen wird und kurz der Ohnmacht nochmal den Puls misst. Oder man nimmt einfach eine bestimmte Zahl und zieht das eigenen Lebensalter davon ab.
Wie genau das alles funktioniert, erklärt am besten Simons Freundin Melanie (KRZ-Foto: Annette Wandel). Sie ist auch beim KRZ-Laufteam dabei. Als Referendarin an der Grund- und Hauptschule in Grafenau-Döffingen hat sie ein Laufprojekt für ihre Schüler angeboten und sich daher eingehend mit der OwnZone und anderen Ausdauerthemen befasst. (siehe oben).
Viel Spaß beim Mehren der Erkenntnisse.

Mit erleuchteten Grüßen, Eure Rennschnecke24

P.S.. Schöne Grüße und vielen Dank für die Beiträge an Julia, Manu und Michael der mich mit seinen neuen Raubtiertretern wohl mal wieder tierisch unter Druck setzen will ;-)


27.02.2008

Hallo? Jemand zu Hause?

Um 07:35 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

nur mal so aus Interesse: Seid Ihr noch da? Seit ein paar Tagen kommen Eure Antworten und Beiträge nur noch tröpfchenweise rein. Da muss doch noch ein bisschen mehr drin sein, oder? Wir warten noch darauf, von Euren persönlichen Lauferfahrungen zu lesen. Und im Forum tut sich seit einer Weile auch nichts. Und jetzt ist auch noch der VFB im DFB-Pokal ausgeschieden. Wie soll das weiter gehen?
Im Ernst: Die BLOGetse ist für alle da. Und wir freuen uns auf Eure Beiträge.

Auf Wiederschreiben, Eure Rennschnecke24


26.02.2008

Schon eine Motivation gefunden?

Um 12:23 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

na, habt Ihr schon etwas auf Euer Motivationsblatt geschrieben? Mir ist noch nicht viel eingefallen. Oft sind es ja die niedrigen Beweggründe, die einen antreiben. Zum Beispiel die Aussicht auf ein kühles Weizen nach dem Laufen. Oder einen Burger. Oder beides. Für uns XY-Chromosomen-Träger können auch Urinstinkte wie zum Beispiel Fortpflanzung ein Anreiz sein – siehe das angehängte Filmchen.

Für alle, die die Aufschrift auf dem T-Shirt nicht lesen können, habe ich hier eine kleine Grafik, die illustriert, was Männer angeblich vornhemlich interessiert.

Und wie sieht es bei den weiblichen Läuferinnen aus? Sollten da Brad Pitt oder George Clooney voraus laufen. Und was passiert, wenn die Läufer(innen) es schaffen, ihre Objekte der Begierde einzuholen? Gibt’s dann Chaos-Geklüngel wie beim Hunderennen? Dann doch lieber einen schönen Motivationsspruch. Wer sich täglich neu motivieren will, wird hier fündig.

Mir persönlich reicht als Arbeitstitel noch “Der Weg ist das Ziel” .

Mit motivierten Grüßen, Eure Rennschnecke24


25.02.2008

Hochprozentiges Lauftraining

Um 08:36 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

eine sehr bewegungsintensive Woche liegt hinter mir. Dienstag: eine Stunde lockerer Dauerlauf; Mittwoch: eine halbe Stunde Krafttraining; Donnerstag: eine knappe Stunde lockererer Dauerlauf und abends zwei Stunden Baseballtraing mit Sprints, Wurf- und Fangdrill und anschließender Handflächenmassage (habe Bälle unserer Bundesligaspieler gefangen – die Jungs werfen so hart – meine Hand war hinterher breitgeklopft wie ein Schnitzel); Sonntag: zügiger Dauerlauf und anschließender Sonntagsspaziergang bei traumhaftem Vorfrühlingswetter. Ich muss sagen, ich bin zufrieden mit mir. Sehr zufrieden bin ich auch mit meinem Bruder Tobias, der mir seine Zweit-Pulsuhr zur Verfügung gestellt hat. Das Modell zeigt zwar nicht den “OwnIndex”, dafür aber die “OwnZone” (meinen individueller Trainingsbereich) an. Außerdem sagt sie mir während des Laufens, wie viel Prozent meiner maximalen Herzfrequenz ich gerade erreicht habe. Leider habe ich bei dieser Uhr noch nicht so richtig raus, wie ich meine aktuelle “Owzone” ermittle. Also habe ich den Wert genommen, den ich vergangenen Samstag beim Fitnesstest ermittelt hatte. Demnach wäre mein Maximum bei 155 Herzschlägen pro Minute gelegen. Tatsächlich hatte ich bei dem Tempo, dass ich persönlich als zügig (sprich: schneller als gewöhnlich aber locker durchhaltbar) empfunden habe, einen Puls von etwa 165. Ich war ja nie besonders gut in Mathe, aber wenn “zügiger Dauerlauf” 80 bis 85 Prozent meiner maximalen Herzfrequenz bedeutet, dann war ich wohl deutlich über diesem Wert. Umgekehrt frage ich mich, was an rund 131 Puls so zügig sein soll. Denn: Als ich mich auf dieses Tempo gebremst hatte, war ich bei einem gefühlten Spaziergangtempo angekommen. Ich sehe schon, ich muss noch viel lernen… Mal sehen, was unsere Fitnessberater in Maichingen dazu sagen. Werde dann auch gleich ein paar Infos über High-Tech-Laufschuhe für Euch einholen (@Sylvia: Ja, die Schuhe, die in dem Artikel beschrieben werden, habe ich gemeint).

Mit zügigen Grüßen, Eure Rennschnecke24


21.02.2008

Von Gazellen, Waschbären und anderem Getier

Um 11:34 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

heute Morgen waren Simon und ich wieder gemeinsam auf der Piste. Unsere Strecke: von der KREISZEITUNG hoch zum Zimmerschlag und zurück. Irgendewie verleiht es einem schon einen gewissen “Freak-Status”, wenn man mit Laufklamotten durch die Redaktion, über die Techik und runter in die Rotation läuft (O-Ton von Kollege Peter Herrmann: “Jugend trainiert für Olympia”). Aber nach einer lockeren Laufeinheit steht man da auch locker drüber. Zumal meinen Mitmenschen langsam auch die eine oder andere Figur-Veränderung an mir auffällt. “Oh”, meinte meine Frau heute morgen, als sie ganz verschlafen aus dem Schlafzimmer kam, “in dem Laufdress siehst du ja richtig schlank aus”. Dazu sollte ich sagen, dass das Oberteil meinen Waschbärbauch ziemlich gut kaschiert. Zum anderen kann ich momentan gegen den süßen Bauch meiner Frau ohnehin nicht anstinken – schließlich ist sie bereits im sechsten Monat schwanger. Aber ein bisschen schmaler werde ich schon langsam um die Hüften. Kollege Sigi Dannecker, dem wir beim Laufen in der Bahnhofstraße begegneten, meinte dann auch: “Ihr seht aus, wie die Gazellen”.
“…Oder wie heißt das Tier mit den großen Ohren und dem Rüssel?”, würde einer dieser Spaßvögel in meiner Baseballmannschaft dann noch dran hängen. Aber ganz so schlimm ist es bei mir wirklich nicht mehr. Von der Gazelle bin ich zwar noch ein ganzes Stück entfernt. Aber ich bewege mich langsam in Richtung, na ja, sagen wir … Elch.

Mit röhrenden Grüßen, Eure Rennschnecke24


20.02.2008

Regeneration nach dem Modell Männerabend

Um 09:21 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

na, wie war Eure Trainingswoche bis jetzt? Nach dem Zurückstufungs-Schock durch Fitnesscheck und Trainingsplan habe ich mich mittlerweile gefangen. Gestern hatte ich meine erste Lodl-Einheit. Es war gar nicht so einfach, mich selbst daran zu erinnern, nicht zu viel Gas zu geben. Aber offenbar hat es funktioniert, denn für meine “G’schwind-mal-a-bissle-Laufen”-Strecke von Dätzingen nach Ostelsheim brauchte ich fast doppelt so lange wie sonst. Weil ich mal wieder später als geplant aus der Arbeit kam, war es nichts mehr mit Joggen in der schönen Februarsonne. Ich wollte starten, bevor es eisig kalt wurde. Darum verzichtetet ich auf die Aufwärmübungen, die wir am Samstag gelernt hatten und wärmte mich nur ganz auf die Schnelle auf. Das habe ich dann sofort bereut. Meine Wadenmuskeln fühlten sich für die erste halbe Stunde hart wie Stein an. Also hielt ich kurz an und machte ein paar Übungen. Und siehe da: Die Muskelspannung war weg. Den Rest der Strecke hatte ich ein richtig gutes Körpergefühl und ich musste jetzt wirklich gegen den Impuls ankämpfen,einfach mal los zu sprinten (vielleicht sollte ich weniger fetzige Musik mitnehmen).

Nach dieser Laufeinheit ging’s direkt zur Regeneration. Ich wählte das Modell Männerabend mit DVD-Gucken, Chips und Cocktails. Aus sportmedizinischer und ernährungswissenschaftlicher Sicht wäre ein Saunagang und ein gut geölter Rohkostsalat vermutlich besser gewesen. Aber gut, der Weg ist das Ziel. Das mache ich dann das nächste Mal.

Inzwischen ziehe ich mir nochmal den Vortrag von Tobias Stumpf (rechts; KRZ-Foto: Annette Wandel) vom Samstag rein. Wenn Ihr auch einen Blick darauf werfen wollt, klickt einfach auf den Link.

Mit relaxten Grüßen, Eure Rennschnecke24


19.02.2008

Ein bisschen was für die Motivation

Um 10:02 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

für alle, die es noch nicht gesehen haben: Wir haben auf bb-live.de ein Video zum Glaspalast-Waldlauf (KRZ-Foto: Annette Wandel) für Euch bereit gestellt. Um das Video anschauen zu können, muss der Flashplayer auf Eurem Rechner installiert sein. Den Link zum Plugin gibt’s hier. Allerdings solltet Ihr den Player bereits haben – wie sonst hättet Ihr zum Beispiel das Video vom Fitnesstest im Pink Power anschauen können?

Viel Spaß beim Anschauen, Eure Rennschnecke24


18.02.2008

Wie san’ mer? Fit san’ mer!

Um 07:39 Uhr von Langner in KRZ-Team beim Stgt-Lauf

Hallo liebe Lauffreunde,

lasst Bilder sprechen, sage ich mir heute – und lade Euch ein, den Fitnesstest im Pink Power mit Koordinationstraining, Ownzone- sowie Ownindex-Bestimmung und Aufwärmübungen nochmal mit diesem Videoclip Revue passieren zu lassen.

Das Ding ist etwas länger geraten als die bisherigen Filmchen. Ich hoffe Ihr habt ein bisschen Zeit (und einen toleranten Chef).

Und wer dann immer noch ein bisschen Zeit hat, kann sich gerne auch die Fotogalerie zum Glaspalast-Lauf anschauen.

Viel Spaß, Eure Rennschencke24


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