Neuntklässler des Goldberg-Gymnasiums in Malaga

Schüler der Klasse 9 des Goldberg-Gymnasiums haben das 4. und letzte internationale Treffen in Malaga beendet. Hier der Bericht dazu:
Es sah schlecht aus: Der Vulkan Eyjafjallajökull spuckte Asche in die Luft. Unsere Reise war schon fast ins Wasser gefallen. Doch dann, am 25.4. reisten dann doch sechs Schüler des Goldberg-Gymnasiums Sindelfingen und zehn Schüler des Schickhardt-Gymnasiums Stuttgart unter der Aufsicht von Renate Holzmann, Regine Hauff (beide GGS) und Martin Rausch (Schickhardt) ins sonnige Spanien, genauer gesagt nach Málaga. Nach einer ruhigen Nacht im Malaca Instituto ging es am nächsten Tag mit der Rektorin der Schule IES Diego Gaitán an einen Stausee. Und nach
dem Vulkanausbruch setzte uns die Natur einen weiteren Stein in den Weg. Oder eigentlich: mehrere Steine. Ein Erdrutsch versperrte die Strasse. Doch da der Mensch sich nicht so einfach unterkriegen lässt, fanden wir eine andere Uferstelle. Dort konnten wir bei glühender Hitze und 30 ºC verschiedene Tier- und Pflanzenarten wie den Olivenbaum oder Insekten beobachten. Zwar waren wir alle danach durchgeschwitzt und gingen sofort an den Strand, jedoch hatten wir neue Erkenntnisse über die Flora und Fauna von Spanien gesammelt. Am nächsten Tag war eine Whale Watching Tour von Tarifa aus geplant. Doch die Natur hinderte uns auch hier. Ein Sturm machte die Ausfahrt mit dem Schiff unmöglich. Also wurde fleissig umgeplant. Wir fuhren in der Bucht von Algeciras und machten einen Abstecher nach Gibraltar, wo uns die Natur mit einem Stromausfall zusetzte. Dafür war die Bootsfahrt mit der Firma Turmares umso schöner. Normalerweise findet man in der Straße von Gibraltar sechs Wal- und Delfinarten, wovon drei ansässig sind. Wir sahen Gruppen von Streifendelfinen, die ganz nah ans Motorboot schwammen. Die kleinen Meeressäuger liessen sich gut fotographieren. Der dritte Tag begann mit einem kulurellen Ausflug ins Museo Picasso Málaga. Dort sind beeindruckende Bilder des aus Málaga stammenden Malers Pablo Picasso ausgestellt. Unsere Favoriten unter den Gemälden, Skizzen und
Zeichnungen war das Bild “Three Doves” aus dem Jahr 1960 und die Tuschezeichnungen vom Stierkampf. Die Zeichnungen von nackten Frauen fanden wir nicht so toll. Danach fuhren wir in die Berge nahe Málaga, wo sich die ‘Aula de la Naturaleza las contadoras’ befindet. Was sich nach einem Schulgebäude anhört, ist in Wirklichkeit eine Herberge in einem Naturschutzgebiet. In dieser Gegend erforschten wir die Naturwelt und beobachteten viele Insekten, Spinnen und Amphibien. Beispiele sind Wildbienen, eine grosse Tarantel sowie den Spanischen Sandläufer, eine Eidechse. In der Nacht unternahmen wir eine Erkundung des Waldes. Wir lernten Eulen und Wildschweine kennen und mussten ohne Lichtquelle den Weg finden. Unser Leiter ahmte gekonnt den Eulenruf nach und versuchte, die Vögel anzulocken. Bei der Fütterung der Wildschweine um Mitternacht konnten wir ihr Verhalten beobachten. Am nächsten Morgen wurden die am Vortag gestellten Raubinsektfallen untersucht und die Ergebnisse ausgewertet. Die Fallen waren Becher, die in die Erde gebuddelt wurden. Die Insekten fielen bei ihren nächtlichen Raubzügen in die Becher. Danach liefen die Vorbereitungen für den Rückflug. Wir reisten noch am Abend ab und kamen heil und sonnengebräunt alle an.
Carolin Dosch, Kathrin Gonsior und Philipp Borkowitsch (10b GGS)
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Mangos schmecken lecker. Noch besser munden die Früchte aus Burkina Faso den Grundschülern, als sie erfahren, dass in dem afrikanischen Land durch den „Fairen Handel“ für Kinder der Traum vom Schulbesuch wahr wird. Mit der Begründerin der Mangoaktion Gisela Winkler begann am 26. April die Projektwoche „Fairer Handel in einer Welt“ an der Schallenbergschule.
„Ich bin eine Wucht – auch ohne Sucht!“ Unter diesem Motto startete Ende April der erste Suchtpräventionstag auf Initiative der beiden Suchtbeauftragten der Weil der Städter Grund- und Hauptschule, Pamela Spedicato und Doris Ginter und der Schulsozialarbeiterin Magdalena Becht.
Nur wenige Wochen ist die neue Kultusministerin im Amt. Und schon hat sie ein halbes Dutzend Schulen im Südwesten besucht, um die Bildungslandschaft und herausragende Pädagogikkonzepte näher kennzulernen. Am 19. April kam Prof. Dr. Marion Schick nach Döffingen an die Grund- und Werkrealschule.
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