06.03.2014

Eine Reise in die schreckliche Zeit des Hitler-Regimes

Um 18:04 Uhr von Langner in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Zeitung in der Schule: Die Klassenstufe 9 des Max-Planck-Gymnasiums Böblingen besuchte das Konzentrationslager in Dachau

DACHAU/BÖBLINGEN. Wie jedes Jahr am Max-Planck-Gymnasium in Böblingen steht auf dem Programm der neunten Klassenstufe, dass diese einen Ausflug ins Konzentrationslager Dachau macht. Das war dieses Jahr ein besonderes Ereignis, da rund 20 spanische Austauschschüler mitfuhren. Dachau liegt etwa 20 Kilometer von der bayrischen Hauptstadt München entfernt. Es war das erste Konzentrationslager in Deutschland und wurde schon am 22. März 1933, also nicht mal drei Monate nach Hitlers Machtübernahme, eröffnet. Das Gelände diente im Ersten Weltkrieg als königliche Waffen- und Munitionsfabrik und wurde dann nach dem Reichstagsbrand am 28. Februar 1933 zum Konzentrationslager umfunktioniert, um politische Gefangene dort unterzubringen. Später kamen dann andere Verfolgte hinzu und ab 1938 auch Juden. (mehr…)


22.11.2013

Drumlab hat drittes Schulfest gefeiert

Um 13:38 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein, Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Zum dritten Mal feierte Maichingens Musikschule Drumlab im Jugendhaus Süd ihr Schulfest. Seit fünf Jahren ist Schulleiter Veit von Einem mit seinem 13-köpfigen Lehrerteam in Maichingen zu Hause und unterrichtet über 200 Schülerinnen und Schüler im Bereich Schlagzeug, Percussion, Gitarre, Bass, Keyboard, E-Piano, Saxophon, Klarinette und Gesang. Außerdem gibt es für die “Kleinen” noch die Musikalische Früherziehung. Letztere hatten auch die Ehre, das Schulfest mit einem Beitrag zu eröffnen. Was folgte, konnte sich absolut hören lassen: 92 Schülerinnen und Schüler traten in 19 Programmbeiträgen auf der Jugendhausbühne auf, darunter Schulbands, Ensembles, Drumbattles sowie eine Didgeridoo-Vorführung. Die 250 neugierigen Besucher – darunter natürlich viele Eltern und Freunde – waren sichtlich beeindruckt vom Können der Musiker. Der beste Beweis dafür, dass sich das Drumlab-Unterrichtssystem erfolgreich bewährt.


13.05.2013

„The time of our lives“: 23 Schüler des Schönbuch-Gymnasiums Holzgerlingen in den USA

Um 16:40 Uhr von Langner in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

HOLZGERLINGEN/ILLINOIS (red). „Die Zeit ihres Lebens“ hatten 23 Schülerinnen und Schüler des Schönbuch-Gymnasiums Holzgerlingen im April beim Besuch von Partnerschulen im US-amerikanischen Crystal Lake.
Svenja Ottawa und Annika Bieler vom Schönbuch-Gymnasium Holzgerlingen schrieben folgenden Bericht:
„Vom 2. bis 20. April nahmen 23 Schüler und zwei Lehrer des Schönbuch-Gymnasiums Holzgerlingen am Schüleraustausch mit den Partnerschulen Crystal Lake South und Prairie Ridge High School aus Crystal Lake teil. (mehr…)


12.07.2011

Wenn Schüler die Probleme der Welt lösen

Um 18:01 Uhr von KRZ-Redaktion in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Der Seminarkurs des Wirtschaftsgymnasiums Böblingen präsentiert seine Ergebnisse

Sich mit den Problemen und Themen der heutigen Zeit praktisch und vielschichtig auseinandersetzen; ein Gedanke, der am vergangenen Mittwoch großgeschrieben wurde. Über der Eingangstür der Aula des kaufmännischen Schulzentrums verkündet ein Banner das Kernthema der Marktplatzpräsentation des Seminarkurses der 12. Klassen des Wirtschaftsgymnasiums, „Globalisierung – Weg in eine bessere Welt?!“.

Rückblickend wurden zu Beginn des diesjährigen Schuljahres 17 leistungsstarke Schüler für den anspruchsvollen Seminarkurs, der an Gymnasien in Baden-Württemberg unter verschiedenen Kernthemen angeboten wird und später notenrelevant im Abiturzeugnis erscheint, zugelassen. Innerhalb eines Schuljahres erarbeiteten sie durch Unterrichtsstunden, eine Studienfahrt und vielseitigem Auseinandersetzen mit dem Kernthema ein selbstdefiniertes untergeordnetes Thema, welches sie in Eigenarbeit gestalteten und nun vorstellten. Die Markplatzpräsentation folgte nun auf eine schriftliche Ausarbeitung und ein mündliches Kolloquium.

Die selbstgewählten Themen, Migration, internationale Wirtschaftsbeziehungen, Umweltschutz, Menschenrechte usw. wurden in einer kleinen Messe mit viel Inhalt, den anderen Schülern und anwesenden Lehrern, unter den Gästen auch wichtige Persönlichkeiten von Kreisparkasse und Volksbank, nach einer kurzen Begrüßungsrede eines Schülers, gut veranschaulicht dargestellt. Bei den Präsentationen zeigte sich Ideenreichtum und Kreativität untermauert von Fach- und Hintergrundwissen, sodass auch bewertende Lehrer sichtlich begeistert ihren Bewertungsbogen füllten. Im Interview mit der Seminarkursleitenden U. Berner und C. Kienzel wurde die Bereitschaft der Schüler zur Eigeninitiative lobend hervorgehoben und auch anwesende Schüler, die sich für den nächsten Seminarkurs gemeldet haben, sind nun in ihrer Wahl gefestigt.

Die Schüler präsentierten ihren Gästen noch bis 13 Uhr eindrucksvoll ihre Lösungsansätze für so manche Probleme unserer heutigen globalisierten Welt.


18.04.2011

Bienvenue à St. Nazaire

Um 10:54 Uhr von Langner in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Eine Woche Frankreich, wann ist es endlich vorbei? – Nein, ich will noch nicht gehen, eine Woche ist viel zu kurz.

Tja, alles ist relativ – wenn man wie die 9a/c, in Begleitung von Herrn Deifel und Frau Groh, eine Woche Frankreichaustausch mit dem Collège Jean Moulin in St. Nazaire macht, will man gar nicht mehr abreisen, auch wenn man bei der Anreise gejammert hat, dass man eine Woche Frankreich nie überleben wird.

Bei Traumwetter, dem Meer vor der Haustür und Ausflügen zu solch wunderbaren Orten wie ‘Le Croisic‘, einem idyllischen Hafenstädchen, der Insel ‘Noirmoutier‘ oder der Großstadt Nantes gibt es keinen Grund, sich wieder nach Hause zu bewegen.

Durch das herzliche Willkommen der Gastfamilien hatte man sogar kaum das Gefühl, seine Familie zu vermissen. (Sorry Mama..)

Auch die Schule war interessant – zumindest solange man verstand, was geredet wurde, was erstaunlich gut funktionierte. Besonders überraschend kam die Feststellung, dass sämtliche Schüler in ihren Problemfächern plötzlich – trotz fremder Sprache – durchblickten.

Unterrichtsbeginn war jeden Tag um 8:00, da mussten sich alle Schüler auf dem Schulhof in ihren Klassen versammeln und wurden dann von den Lehrern zu den Klassenzimmern gebracht.

Viele der französischen Schüler aßen in der Mensa zu Mittag und gingen danach (jeden Tag) nochmal bis um 16:35 in die Schule. Der Großteil ging danach sogar noch zum conservatoire, der lokalen Musikschule.

Am Ende der Woche fanden alle, dass es eine sehr gelungene Reise war, auch wenn der Großteil der Klasse der festen Überzeugung war, die Reise ‘zusammendichten’ zu müssen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes ‘dichten’ wie zum Beispiel: Dort lagen wir recht lang am Strand, bekamen alle Sonnenbrand, wie Andreas Wanner in ein Erinnerungsbuch einer Mitschülerin schrieb.

Mona Fischer & Sarah Eppinger


04.02.2011

Schulfußballtournier am MPG

Um 18:56 Uhr von Langner in Allgemein, Blog-Unterricht: der Schul-Blog

In den vergangenen Tagen stand zum 38. Mal das Schulfußballturnier der Stufen im
fussballIconfussballIconMittelpunkt des Schulalltags am Max Planck-Gymnasium. Wie beliebt dieses
alljährliche Ereignis ist, kann man daran sehen, dass alle Klassen Teams
gemeldet hatten und auch die Lehrer in der Oberstufe mit zwei Mannschaften
beteiligt waren. (mehr…)


12.01.2011

15 Schülerinnen und Schüler schließen Comenius-Projekt „climate-net“ mit dem „Europass Mobilität“ ab

Um 13:12 Uhr von Langner in Allgemein, Blog-Unterricht: der Schul-Blog

ComeniusSINDELFINGEN (red). 15 Schülerinnen und Schüler aus dem NwT-Zug (Naturwissenschaft und Technik) des Goldberg-Gymnasiums Sindelfingen (GGS) erhielten jetzt den „Europass Mobilität“ ausgehändigt. Dieses von der Europäischen Union entwickelte Instrument weist die aktive Teilnahme der Schüler am Comenius-Projekt „climate-net“ nach, das nach zweijähriger Projektzeit nun endete.
Erweiterte Sprachkompetenz in Englisch und Spanisch sowie erweiterte Kenntnisse in den Themen Biodiversität, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in europäischen Ländern sind im Pass aufgeführt. (mehr…)


04.08.2010

Francisco Martín Molina – der van Gogh von Málaga

Um 14:15 Uhr von KRZ-Redaktion in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

GGSStudienfahrt Andalusien. Sechs Tage sind die Schüler des Goldberg Gymnasiums Sindelfingen in Málaga und anderen Städten unterwegs. Auf dem Programm steht unter anderem aber auch ein Besuch bei dem Künstler Francisco Martín Molina. Drei Schüler und die Lehrerin des Spanisch-Kurses besuchen diesen vertretend für die ganze Gruppe in seinem Atelier in Torre de Mar/Málaga.

Von Jessica Merle, Daniela Brüggemann und Roberto Gómez

Wir betreten das angenehm kühle Atelier des Künstlers und er begrüßt uns mit einem charmanten Lächeln. Er führt uns munter schwatzend durch sein kleines Reich der Kunst. Seit 1989 ist Señor Molina als Künstler, Bildhauer und Tierpräparator tätig, wobei letztere zu seinen Favoriten gehören. Inzwischen hat er sich eher den Skulpturen zugewandt; seine Aufträge erhält er von Rathäusern für Straßen oder verschiedene Museen.

Sein Atelier ist voller vielfältiger Werke. Ein Highlight ist eine Picassoskulptur, die er innerhalb von zwei Stunden aus Ton angefertigt hat. Zudem entdecken wir die Nachbildung eines Dackels; wir erfahren, dass dies ein Abbild seines eigenen Hundes ist. Er erzählt uns die Geschichte vom „perro paralítico“, dem querschnittsgelähmten Dackel. Er hat für das Tier eine Hilfsprothese hergestellt, die es ihm möglich macht zu laufen und gleichzeitig als Spielzeug diente.

Er zeigt uns noch einen anderen Hund, zu dem es natürlich auch eine besondere Geschichte gibt, den „perro meando“ (dt. pinkelnder Hund). Mit ihm ist er durch alle Provinzen Spaniens und zu berühmten Monumenten in Europa gereist, um ihn dort zu fotografieren. Diese Fotos präsentiert er uns voller Stolz. Rund zwei Stunden führt er uns durch sein Atelier und seine Präparierwerkstatt. Von den Wänden starren uns sowohl Wildschwein- Stier- und Hirschköpfe, als auch Fische mit ihren Glasaugen an. Zu seinen Besitztümern gehört auch ein kleines Warzenschwein, eines von vielen Geschenken aus Afrika. Allerdings müssen diese in der Werkstatt bleiben, da seine Frau keine afrikanische Kunst mag – und er mag seine Frau natürlich lieber als die afrikanische Kunst.

In einem anschließenden Interview haben wir die Gelegenheit mehr über seine Kunst und seine Inspiration zu erfahren.

Gibt es Merkmale oder Symbole in Ihren Bildern?“, fragen wir ihn. Seine Art des Malens sei immer dieselbe; die Themen seien sehr persönlich – sie spiegeln seine Erfahrungen, sein Leben, seine Sorgen, sowie seine Begeisterung für etwas oder jemanden wieder, z.B. die Flamencotänzerin Lola Flores, die er sehr bewundert. Er hat auch viele Bilder von seiner Tochter in den verschiedenen Abschnitten ihres Lebens, beispielsweise als kleines Mädchen oder später als Jugendliche, gemalt. Eines jedoch hat er nie gemalt: Landschaften. Er hält dies für langweilig und gewöhnlich.

Er sieht seine Malerei als Zufallsmalerei. Er sucht seine Themen nicht im Voraus, sondern nimmt vielmehr eine Leinwand, lässt darauf einige Flecken entstehen und findet so heraus, was er malen möchte. Zu seinen verwendeten Materialien gehören nicht nur Öl- und Acrylfarben, sondern auch Polyester und Sand. Eine Ungewöhnlichkeit ist die Verwendung von Tierblut. Wir wollen wissen, was er mit seinen Bildern ausdrücken will. Seine Antwort fällt kurz aus: „Nada“ Darauf sind wir nicht gefasst. Er sieht unsere Verwunderung und erklärt uns, dass seine Arbeit den Betrachtern einfach nur gefallen soll und er nichts Lehrreiches erschaffen möchte. Anfänglich sei die Kunst für ihn leichter gewesen, später sah er sie eher als Kampf an, da die Menschen immer anspruchsvoller werden. Er sagt, er habe das Pech Künstler zu sein und wisse, dass viele „verrückt“ enden. Eine Anspielung auf den Surrealisten Salvador Dalí, von dem er sehr angetan war.

Dies leitet uns in unsere nächste Frage über: „Haben Sie ein Idol?“ Einerseits möge er die Überraschungen in den Werken von Dalí, andererseits habe er auch viel für Edvard Munch und Picasso, der gute und schlechte Bilder gemacht hat, übrig. Seine Lieblingskünstler seien aber van Gogh und andere Impressionisten.Auf die Frage, ob er sich mit einem vorangegangenen Künstler vergleichen könne, antwortete er trocken: „van Gogher hat bis zu seinem Tod auch nichts verkauft.“ (Das stimmt natürlich nicht: die bekannte Statue des Alfons XII. am Balcon de Europa in Nerja stammt von ihm.

Zum Abschluss dieses interessanten Interviews überreichen wir ihm ein kleines Präsent aus Deutschland: ein Buch über die Region Baden-Württemberg. Er bedankt sich und verabschiedet uns.


22.06.2010

Roboter-Workshop an der Grundschule Weil im Schönbuch

Um 13:54 Uhr von KRZ-Redaktion in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Es summte und surrte im Versuchsraum „Mensch-Natur-Kultur“ der Weilemer Schule. Wiederholt waren Fachleute des Computerunternehmens IBM zu Gast, um mit Weilemer Schüler das „Verhalten“ kleiner Roboter zu erkunden. In Kleingruppen schauten die Kinder gebannt auf die Monitore der Laptops, um Befehle für den Roboter einzugeben.
Kritisch wurde beäugt, wie der Roboter den erteilten Befehl ausführte, um die nächsten Befehle weiter zu optimieren. Julian aus der Klasse 4b findet es „viel cooler als Playstation“. Alina aus der 4d hingegen überrascht, dass der Roboter nicht immer gleich so reagiert, wie sie eigentlich wollte.
Auf spielerische Art soll in dem Roboter-Workshop bei den Kindern ein Keim für Technikinteresse gesät werden. Wenn sich das Anfangsinteresse zu einer Begeisterung weiter entwickelt und irgendwann in einer ausgeprägten Technikaffinität mündet, freut sich in einigen Jahren nicht nur IBM über einen kompetenten neuen Mitarbeiter.


22.06.2010

OHG-Sprachreise nach Lyon

Um 13:51 Uhr von Dirk Hamann in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Bild Lyonreise 2010Wo sich Frankreich von einer seiner schönsten Seiten zeigt:
Sprachreise nach Lyon vom 16.-22. Mai 2010

Asterix-Kenner können sicher etwas mit dem Namen „Lugdunum“ anfangen. Für alle anderen: Lugdunum war die Hauptstadt des von den Römern besetzten gallischen Reichs und trägt heute den Namen Lyon. Wer dabei spontan an die „Lyoner“ denkt, liegt ganz richtig: Diese bei den Deutschen so beliebte Wurst kommt tatsächlich aus Lyon. Doch die Stadt hat kulinarisch, aber auch kulturell mehr zu bieten und deshalb ging die Sprachreise des Französisch-Kurses des beruflichen Gymnasiums der Jahrgangsstufe 2 in diesem Jahr nach Lyon, der zweitgrößten Stadt Frankreichs, die gleich an zwei Flüssen liegt, der Saône und der Rhône.
Ein Glücksfall, wie sich schnell herausstellte. Nachdem am Vormittag in der Sprachschule Konversation und Grammatik geübt wurden, entdeckten wir am Nachmittag gemeinsam Lyon, eine Stadt mit römischen, aber auch italienischen Einflüssen und mediterranem Flair. Wir bummelten durch malerische Gassen, fanden uns aber auch an großen Plätzen wieder, an der Uferpromenade oder im römischen Amphitheater.
Die Sprachschule hatte uns in französischen Familien untergebracht, wo wir uns mit unseren Gastgebern austauschen konnten, vieles über Frankreich erfuhren und natürlich unsere Sprachkenntnisse verbesserten. Fazit: eine Sprach- und Kulturreise dorthin, wo sich Frankreich von einer seiner schönsten Seiten zeigt.


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