17.01.2012

Schee war’s – ein Fazit zur Betriebsfußball-Gala

Um 17:32 Uhr von Michael Schwartz in Fußball-Blog

BetriebssportFantastisch, die Sportseiten sind tatsächlich mal wieder schon um 14 Uhr fertig und ich komme endlich dazu, ein kleines Fazit zur Betriebsfußball-Gala der KREISZEITUNG (der Zusatz mit dem Veranstalter ist wichtig, auch wenn ihn manch anderer Autor gerne mal ignoriert, wenn er darüber berichtet *hust*) zu ziehen und noch einmal die sechs Spiele der KRZ-Truppe zu rekapitulieren. (mehr…)


12.01.2012

Letzte Gedanken vor dem großen Abend

Um 15:34 Uhr von Michael Schwartz in Fußball-Blog

tipp-kick_MontageIn wenigen Stunden geht es los, dann startet Tag zwei der Betriebsfußball-Hallengala der KREISZEITUNG. Ich muss sagen, dass es nicht erst jetzt langsam anfängt zu kribbeln. Ja, die Vorfreude ist riesig und ja, ich bin schon richtig aufgeregt, was aber in meinem Wesen liegt. Am Ende wäre schließlich bei einem gnadenlosen Scheitern der Gastgebermannschaft der Team-Manager schuld, und das bin nun mal ich. Da würde ich mich auf einige weitere Wochen freuen können mit Sprüchen, die einem vor Lachen die Tränen in die Augen treiben. (mehr…)


10.01.2012

Eine Aura des Pessimismus

Um 14:41 Uhr von Michael Schwartz in Fußball-Blog

BetriebssportEin beliebtes Spielchen unter Fußballfans ist das Tippen. Manche verwetten ihr ganzes Geld, andere halten es mit dem Freundeskreis im ganz kleinen Rahmen. Für ihr Betriebsfußballturnier hat die KREISZEITUNG irgendetwas zwischendrin gefunden. Der Einsatz ist erstaunlich gering – wenn man es genau nimmt, ist die Teilnahme sogar ganz im schwäbischen Sinne kostenlos – die möglichen Gewinne hingegen wissen zu begeistern. Das Einzige, was man dafür tun muss: Vorher wissen, wer nachher gewinnt und uns das auf unserem Formular unter www.bb-live.de/gewinnspiel mitteilen.

Das Ganze zieht übrigens ungeahnte Kreise. Sogar Tipps aus Hamburg, Hannover, München, Mönchengladbach, Bonn, Nürnberg, Gera und Heidelberg sind hier eingegangen. Kein Witz, ganz echt! Es gibt tatsächlich Menschen in der großen Bundesrepublik Deutschland, die hoffen, sie schnappen sich ein IPad, indem sie den Sieger eines Betriebsfußballturnieres im beschaulichen Kreis Böblingen tippen. Sensationell, vermutlich haben die einfach bei Google “Gewinnspiel” eingegeben und dann auf jeden Link, der ihnen in blau erschienen ist, einmal draufgeklickt. Diese These wird bestätigt durch den Teilnehmer, der auf die U19 des SSV Reutlingen gesetzt hat. Die spielt bei der normalen Hallengala mit, nicht beim Betriebsfußball, denn eine Stadt bzw. ein Verein ist nicht unbedingt ein Betrieb in diesem Sinne. Aber sowas passiert halt, wenn man mitmacht, ohne zu wissen, bei was man da überhaupt einen Preis abstauben will. Und natürlich, wenn man nicht nur einfach ein Häkchen setzen, sondern tatsächlich selbstständig etwas in ein Feld schreiben muss.

Wer gewinnt sie also, die erste Betriebsfußballgala im Sindelfinger Glaspalast? Nun, schaut man sich die bisher eingegangenen Tipps an, gibt es durchaus einige Favoriten, auf die schon der ein oder andere Tipp abgegeben wurde. Auf die gehe ich gar nicht näher ein. Und es gibt Teams, denen anscheinend nicht mal Außenseiterchancen eingeräumt werden, denn keine Sau tippt auf sie. Es bricht mir fast das Herz, dass die von mir so hingebungsvoll zusammengestellte Mannschft der KREISZEITUNG ebenfalls dazu gehört. Nicht mal die Leute aus den ganzen vorher erwähnten Großstädten von weit, weit weg, die eigentlich gar keine Ahnung vom Betriebswesen im Kreis haben dürften, tippen auf uns. Die könnten doch wenigstens darauf spekulieren, dass wir als Gastgeber besonders ehrgeizig sind, den Pokal hierzubehalten. OK, zwei Tipps sind dann doch auf die KRZ-Truppe eingegangen. Der eine ist von meinem Onkel, der dankenswerterweise viel Vertrauen in seinen Neffen steckt. An dieser Stelle schöne Grüße an den Willy, wir werden versuchen, das Ipad für dich rauszuballern. Im Gegenzug würden wir dann eine kleine Party erwarten, aber was sind schon ein paar Kästen Bier gegen ein nagelneues Gerät von Apple?! Der zweite Tipp kommt… von mir selbst, weil ich einfach mal testen wollte, ob man uns überhaupt als Sieger in das Formular eingeben kann. Scheint aber alles seine Richtigkeit zu haben. Das KRZ-Team umgibt offenbar eine Aura des Pessimismus.

Das habe ich auch meistens gemerkt, wenn hier in der gemütlichen Sportredaktion das Gespräch auf die Betriebsfußballgala kam. Von halblinks und links wurden mir da von meinen beiden sonst eigentlich ganz umgänglichen und lieben Kollegen die Sprüche reingedrückt, das war eine wahre Pracht. Es ging los, als unsere Truppe – die damals übrigens noch gar nicht so konkret zusammengestellt war – mit den nicht wirklich freundlichen Worten “eine Mannschaft aus Blinden und Halbblinden” umschrieben wurde. Oder als Reaktion auf meinen Blog, in dem ich die Mannschaft vorgestellt habe: “Das mit den 26 Füßen passt ja, aber das mit dem Hallelujah ist zweifelhaft.” Da kann man ja nur freundlich mitlachen und hoffen, dass es am Ende doch ganz anders läuft. Nach der Auslosung, bei der die KREISZEITUNG mit dem Stadtmarketing Böblingen eine reine Frauenmannschaft zugelost bekam, hieß es: Wenn ihr Glück habt, könntet ihr gegen die vielleicht gerade so gewinnen.” Und zuletzt, als es darum ging, ob Nummern auf die Trikots sollen, damit der Hallensprecher die Torschützen durchgeben kann: “Eigentlich müssen da keine Nummern drauf, weil wenn ihr keine Tore macht, braucht der Hallensprecher euch auch nicht zu erkennen.” Klasse, wie wenn man mit Thomas Schreckenberger und Bettina Kästle gleichzeitig in einem Büro hocken würde.

Vielleicht behalten die beiden geschätzten Kollegen am Ende ja doch Recht und das Betriebsfußballteam der KREISZEITUNG geht gnadenlos unter. Wer weiß schon, welche Geschütze die anderen Mannschaften auffahren können?! Oder das war alles ein psychologischer Schachzug von den beiden, um das letzte bisschen Motivation aus Teammanager und Spielern rauszukitzeln. Zumindest ist in mir persönlich ein Motto gereift, das auch schon den dritten Teil der “Stirb langsam”-Filmreihe zierte: Jetzt erst recht!


07.01.2012

Schickt uns eine Krankenschwester

Um 01:20 Uhr von Michael Schwartz in Fußball-Blog

BetriebssportHeute blogge ich etwas verspätet, weil der Junior Cup meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch genommen hat. Das ist auch irgend so ein Fußballhallenturnier im Glaspalast mit U19 Mannschaften, aber das Team der KREISZEITUNG spielt dort nicht mit. Darüber berichtet haben wir trotzdem. Morgen eine ganze Seite lang nachzulesen in der beliebtesten Tageszeitung im Kreis Böblingen. Aber kommen wir zu den noch wichtigeren Dingen des Fußballerlebens: Betriebsfußball. Das KRZ-Turnier stand also fest, eine Mannschaft hatten wir auch, was kommt als nächstes? Schon wieder richtig geraten: das Training.

Erste Pläne sahen vor, in der Sporthalle von Rohrau zu kicken, aber weil die dort ansässigen Volleyballer sich eine Stunde vorher doch entschieden haben, die Halle zu benötigen, fiel das ins Wasser. Wer schon einmal versucht hat, einen Kick unter Freunden zu organisieren, wird wissen, wie schwer es ist, genug Leute zusammen zu bekommen. Dann wird man sich auch denken können, wieviel Spaß es gemacht hat, allen eine Stunde vorher wieder abzusagen. Nur einen habe ich damals nicht erreicht und ich frage mich immer noch, ob der eben einfach beim Volleyball mitgemacht hat, weil er dachte, ich hätte ihm die falsche Sportart genannt. Sollte das so sein, wird er ganz schön blöd gucken, wenn er erfährt, dass es in dieser Sportart gar kein Turnier im Glaspalast gibt. Da er aber mittlerweile für die Betriebsfußball-Gala abgesagt hat, gehe ich davon aus, dass er damals in Rohrau zwar zugesagt hatte, aber einfach nicht erschienen ist. Unzuverlässigkeit zahlt sich manchmal doch aus.

Das erste richtige Training gab es dann in der Galgenberghalle bei der Böblinger Uhlandschule. An dieser Stelle möchte ich auch im Namen meiner Mannschaft ein dickes Dankeschön an Josef Fischer, den Leiter des Böblinger Sportamtes, aussprechen. Dieser hat uns toll unterstützt und war sehr engagiert dabei, uns zu helfen, einen Ort zum Trainieren zu bekommen. Wohlgemerkt kostenlos, was wir ihm umso höher anrechnen. Die Galgenberghalle ist zwar klein – sozusagen ein Schmuckkästchen – und wir mussten auf Eishockeytore spielen, aber das war gar nicht schlecht. Erstens waren wir anfangs sowieso nur zu sechst und erst später zu acht, zweitens muss man da die Tore mehr herausspielen, sollte präziser agieren und kann nicht einfach draufballern und drittens haben sowieso nach fünf Minuten die meisten Mitspieler geschnauft wie eine rostige alte Lok. Halle ist eben doch anders als draußen. Statt langen Wegen im Trab und kürzeren Pausen geht es dort nonstop zur Sache, meistens in hohem Tempo. Die durch einen staubigen Boden sowieso schon rutschige Halle wurde durch den tropfenden Schweiß also noch rutschiger. Erste Blessuren ließen nicht lange auf sich warten. Björn hatte nach einem Sturz eine Beule am Ellenbogen, Frank plagten nach unfreiwilligem Kontakt mit dem Hallenboden kurzzeitig Rückenschmerzen, Nuno zwickte es hinten im Oberschenkel und bei mir bildeten sich Zwei-Euro-Stück-große Blasen an den Fußballen. Wie sagt man doch so schön auf schwäbisch?! Mr isch halt nix mee gwohnt.

Für Training Nummer zwei durften wir umziehen in eine größere Halle, nämlich die im Höfle bei der Pestalozzischule. Eine tolle Halle, um darin zu kicken, ausgestattet mit Handballtoren. Erneut war der Spaß an der Sache groß, auch wenn so manch einem noch das ausgiebige Weihnachtsmahl im Magen lag und dafür sorgte, dass es nach dem Training noch etwas länger dauerte. Schon bei diesem Training ließen einige Spielzüge erahnen, dass durchaus Potential vorhanden ist. OK, andere Spielzüge zeigten wiederum, dass wir das Potential nicht immer abrufen können. Eine Steigerung gab es aber doch: Dieses Mal zeigten sich erst nach zehn Minute erste Anzeichen des Bedarfs für ein großes Sauerstoffzelt. Vor allem bei mir selbst, wie ich hinzufügen möchte, aber das legte sich nach einem kräftigen Schluck aus der Wasserpulle inkl. kurzer Pause wieder. Genauso wie die Leistenprobleme, die drei Mitspieler heimsuchten. Balazs wusste sofort warum: „Weau Weau (das ist mein Spitzname, bitte nicht fragen, warum; Anm. d. Verf.), in der Halle macht man schnelle kurze Bewegungen. Das ist anders als draußen.“ Wie man das auf die Schnelle wieder wegkriegt, konnte er auch nicht sagen. Aber immerhin wusste ich jetzt, woher die Schmerzen kamen, die mich am nächsten Tag durch die Redaktion humpeln ließen. Von den Zwei-Euro-Stück-großen Blasen am Fußballen will ich nicht schon wieder anfangen, es soll nicht der Eindruck entstehen, ich würde nur jammern.

Das dritte Training fand bereits im neuen Jahr statt und war leicht chaotisch. Fehlpässe häuften sich und irgendwie nahm das Niveau ein bisschen ab. Aber selbst der FC Barcelona erwischt mal einen schlechten Tag. Als Leverkusen-Fan hoffe ich, das passiert im Februar gleich zweimal. Ansonsten brach an diesem schicksalsträchtigen Tag auch die Knöchelverletzung von Tobi wieder auf, weshalb wir noch einmal gute Besserung wünschen. Und auch Ama ramponierte sich etwas den Oberschenkel und fiel für das vierte Training aus. Das Team hofft, dass beide rechtzeitig wieder fit sind. Der aufmerksame Leser wird sich denken können, was meine Fußsohle auch dieses Mal wieder zierte, deshalb lasse ich das jetzt mal bewusst weg.

Bei unserem vierten und finalen Training hat dann auch mal mein Cousin Zeit gehabt, den ich vom ersten Mal an zum Mitkicken bewegen wollte, der aber immer verhindert war. Vielleicht auch besser so. Erst stalpt er mir bei meinem geschickt reingewürgten Abstaubertor ans Schienbein. Die Folge: ein blauer Fleck vom Ausmaß eines 1-Cent-Stücks! Aber keine Angst, es sieht so aus, als wäre ich bis zum Turnier wieder auf dem Damm. Ob das jetzt eine Drohung für die Gegner der KREISZEITUNG oder doch eher für meine geschätzten Mitspieler ist, sei dahingestellt. Jedenfalls hat er kurz darauf auch noch unserem Toptransfer in der Abwehr, Marc Herzog, so stark an die Kauleiste geschossen, dass der sich den Nacken kurzzeitig leicht verrenkt hatte. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon argwöhnisch Industriespionage vermutet, kam dann aber nach intensiver Nachprüfung zu dem Schluss, dass er bei keiner anderen Mannschaft antritt, sondern beide Szenen einfach nur Pech waren. Handballer gehen eben robuster zu Werke. Der Verdacht wurde auch dadurch minimiert, dass ich selbst schon beim ersten Training während eines  gekonnten Lupferversuchs den Ball in die Fresse meines Mitspielers Björn bugsierte und dieser sich zwei Wochen später an Fabi rächte, indem er den Ball in dessen Zentralmassiv untere Bauchgegend knallte. Aber keine Angst, die Stimmung in der Mannschaft ist trotzdem weiterhin perfekt, und damit solche Sachen nicht mehr passieren, trainieren wir ja. René ist übrigens trotz viermaliger Teilnahme meines Wissens nach ganz ohne Blessuren ausgekommen, was die These von Fabian bestätigt, dass er ein Athlet ohne Schwächen sein könnte.

Vielleicht wäre eine persönliche Krankenpflegerin / Physiotherapeutin / Masseurin für unser Team aber dennoch keine schlechte Idee. Ernst gemeinte Bewerbungen (nur inkl. großem Foto!) bitte ich deshalb per Email oder Post an die Sportredaktion der KREISZEITUNG zu schicken. Falls mehrere gutaussehende kompetente Kandidatinnen dabei sind, nehmen wir einfach für jeden Spieler eine, da sind wir flexibel.


05.01.2012

26 Füße für ein Hallelujah

Um 15:59 Uhr von Michael Schwartz in Fußball-Blog

BetriebssportMein Blog zum Betriebsfußball-Turnier der KREISZEITUNG, die Zweite.

Das Erste, was man braucht, um an so einem Turnier teilzunehmen, ist… richtig geraten… eine Mannschaft. Die unheimlich verantwortungsvolle Aufgabe, dieses Team zusammenzustellen, wurde in meine Hände gelegt. Entweder, weil man kein Vertrauen in mich hatte (hey, als Gastgeber sollte man das Turnier schließlich nicht unbedingt gnadenlos dominieren), oder weil das Gegenteil der Fall ist. Und so kam ich eben in den Genuss – und ich sage das ganz ironiefrei, denn es hat wirklich Spaß gemacht – den Kader für die KREISZEITUNG zu basteln. Als jahrelanger passiver Beobachter der Bundesliga war mir klar, dass ich ganz und gar nicht so agieren darf wie Dieter Hoeneß, mir ein Scheibchen vom Felix Magath 2008/2009 abschneiden sollte, Magath 2011/12 total ignorieren muss und ein bisschen den Uli Hoeneß in mir aktivieren könnte. OK, zu kompliziert, ich mach es einfach nach Bauchgefühl.

Wichtigste Voraussetzung: Sechs Kicker müssen beim Unternehmen angestellt sein. Gar nicht so einfach, wenn die Einen Fußball nicht zu ihren favorisierten Freizeitbeschäftigungen zählen und die Anderen es früher so gerne gemacht haben, dass die Knochen darunter gelitten haben. Mit anderen Worten: Ignorieren hier, Invaliden da. Aber immerhin stand die wichtigste Position sofort fest: der Torwart. Robert Krülle, jetzt Kultur- und Internetredakteur der einst in der Oberliga den Kasten für die SV Böblingen sauber hielt, soll jetzt dafür sorgen, dass auch die KREISZEITUNG so kurz nach Weihnachten nur wenige Eier ins Nest bekommt. Für die Abwehr waren zwei portugiesische Vollblutkicker aus der Rotation schnell verpflichtet: Nuno Branco und Amarino Teixeira, immer mit absolutem Einsatz und vor allem Spaß an der Sache dabei. Dazu kommen noch die beiden Austräger Marc Herzog und Ronny Reifenstein. Ersterer Stammspieler bei der SpVgg Holzgerlingen, der mich bei den vielen Spielen des Tages in der Bezirksliga, über die ich berichten durfte, überzeugt hat. Zweiterer spielt beim FC Gärtringen II. Und dann haben wir noch Patricia Roth im Team, früher aktive Fußballerin in Waiblingen und Villingen-Schwenningen, die sich mit präzisen Pässen vor keinem verstecken muss. Achso ja, ich, Sportvolontär Michael Schwartz,  bin auch noch dabei, meine “Karriere” als Fußballer muss aber nicht weiter geschildert werden.

Die Pflicht war damit abgedeckt – meiner Ansicht nach schon jetzt eine schlagkräftige Truppe – und es folgte die Kür. Was bei so einer Mannschaft natürlich besonders wichtig ist, ist die Stimmung im Team. Was bringen die besten Kicker, wenn sie nicht miteinander können?! Also gingen die restlichen sechs Posten an Leute, von denen ich mir sicher war, dass sie die KREISZEITUNG gut vertreten werden, auch im Umgang mit den anderen Teams. Fabian Kienle, ehemals Spieler beim FSV Deufringen, war sofort Feuer und Flamme und ich hab ihn verpflichtet, obwohl wir von der SpVgg Aidlingen ja gerne eine gewisse Rivalität zum FSV Deufringen pflegen. Naja, jetzt nicht mehr, weil die ja abgestiegen sind… Aber ich schweife ab. Jedenfalls ist der Fabi ein Laufwunder, das als Kind mal in einen Topf mit Duracell-Batterien gefallen sein muss. Am Ball ist er auch stark und gibt immer 100%. Balazs Venter, technisch beschlagen, in der B-Jugend mal deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart, der seine Kickstiefel nach einem längeren Intermezzo als Dreh- und Angelpunkt bei den SF Gechingen an den Nagel gehägt hatte, jetzt aber sein Comeback feiert. Er ist der ideale Typ für die Halle als ordnende Hand im Mittelfeld mit präzisem Passspiel und Auge. Björn Bischoff, weil man nach der Logik von Louis van Gaal immer einen Linksfuß in der Mannschaft haben muss – und er auch sonst mehr als solide an den Ball tritt, mit viel Wert auf gepflegten Pässen und ruhigem Spiel. Frank Dürr, zweikampfstark, harter Schuss, und viel Durchsetzungskraft. Sollte es mal auf Hauruck-Fußball ankommen, kann man sich auf ihn verlassen und er sorgt damit für etliche Überraschungsmomente im Offensivspiel. Den harten Schuss hat auch René Hechler, frag mal die Hand von seinem Ex-Trainer beim SVA. Wenn wir mal mit Gewalt einen Freistoß reinzimmern müssen, ist er der richtige Mann, der auch sonst robust aber immer meistens fair zu Werke geht. Er galt schon in der Jugend als “Stehaufmännchen” und ist nach Einschätzung von Fabi Kienle ein kompletter Athlet ohne Schwächen. Und dann noch Tobias Reichert, der lange gebraucht hat, bis er sich davon überzeugen ließ, doch mitzumachen. Als beidfüßiger Knochen universell einsetzbar und auf jeder Position perfekt zu gebrauchen. Aktuell laboriert er an einer Knöchelverletzung, wir hoffen aber alle, dass er sich bis zum 12. Januar erholt hat.

Wie groß unser Erfolg sein wird, ist schwer abzuschätzen, und kommt natürlich auch ein bisschen auf die Gegner an. Schlagkräftig ist die Truppe aber auf jeden Fall und ich traue ihr einiges zu. Sonst hätte mein Bauchgefühl mir nicht gesagt, dass ich sie so zusammenstellen soll.


04.01.2012

Das Betriebsfußball-Fieber hat mich gepackt

Um 19:54 Uhr von Michael Schwartz in Fußball-Blog

WBetriebssporter kennt sie nicht… diese Momente, in denen im Verlauf eines Gesprächs plötzlich ein Stichwort fällt, das einen sofort hellhörig werden lässt, auch wenn dies die vorige Unterhaltung nicht vermochte. Bei mir lautete dieser Schlüsselbegriff “Betriebsfußballturnier“. Gefallen ist er irgendwann Ende des vergangenen Jahres, geäußert von unserem KREISZEITUNG-Anzeigenleiter Andreas Faller. Das KRZ-Team hatte mit nur einem Wort sein erstes Mitglied gefunden – mich. Durchschnittliche Spieler von meinem Kaliber bekommen schließlich eher selten die Chance, mal im Glaspalast auf Kunstrasen kicken zu dürfen. Bis dahin war es zum erwähnten Zeitpunkt aber ein langer Weg, in der ich mich vor allem als Teammanager für Arme – also das Gegenteil von Felix Magath, ohne Geld eine hoffentlich einheitliche Truppe formen – betätigt habe. Um die Vorfreude auch bei anderen hoffentlich noch ein bisschen zu steigern – bei mir selbst ist die nämlich schon ins Unermessliche gewachsen, seit die Siegerpokale kurzzeitig zum Lagern auf meinem Schreibtisch geparkt waren – versuche ich mich in den letzten Tagen vor dem großen Betriebsfußball-Turnier als Countdown-Blogger.

Früher auf dem Goldberg-Gymi habe ich selbst mal so ein Turnier organisiert. Das war im Rahmen von “Schule als Staat” und im Grunde genommen war meine Fußballliga nur eine Zuflucht für alle, die keine Lust auf das Projekt an sich hatten (wer will sich schon dem Stress aussetzen, einen imaginären Betrieb zu führen, dessen möglichen Gewinn man sowieso nicht in richtiges Geld umtauschen kann, wenn man einfach drei Tage am Stück kicken kann?!), und dementsprechend wenig ausgereift. Jedenfalls hat mir schon dieser kleine Rahmen gezeigt, dass die Organisation von so etwas eine Heidenarbeit ist, weshalb ich den Einsatz von allen, die bei der KREISZEITUNG in die Ausführung der Betriebsfußball-Gala involviert sind, umso bemerkenswerter finde. Ein Event-Mekka wie den Glaspalast als Austragungsort aufzutreiben, 32 Mannschaften der unterschiedlichsten Betriebe zusammenbekommen und dann auch noch das ganze Drumherum auf die Beine stellen – Hut ab! Unabhängig von Erfolg oder Misserfolg wird es – da bin ich mir sicher –  für alle Mitspieler ein Mordsspaß. Eine tolle Gelegenheit, die Kollegen mal von einer anderen Seite kennenzulernen und möglicherweise auch Freundschaften mit anderen Betrieben zu knüpfen.


27.04.2011

Besser vier Monate im Voraus tippen

Um 05:15 Uhr von kruellinger in Allgemein, Fußball-Blog

BALLDas Osterfest endete für mich mit einer freudigen Überraschung, beim Nachholspieltag am Ostermontag gab’s ordentlich Punkte! Den 3:1-Sieg der Böblinger in Gärtringen hatte ich richtig getippt und sogar das 1:1 des TSV Hildrizhausen. Und das obwohl die Tipps ja Anfang Dezember im Kasten waren! Da sich meine Ausbeute bei den aktuellen Spieltagen schwer in Grenzen hält, sollte ich diese Technik wohl immer anwenden. Also liebe Sportredaktion, könnt ihr mir bitte mitteilen, welche Spiele Ende August beim KREISTIPP anstehen? Danke für den Hinweis. Dabei weiß man ja noch nicht mal, ob die Landesliga in der kommenden Saison womöglich kreisfrei ist!? BB und Sifi rauf, der Rest runter. Und von der Bezirksliga Althengstett rauf – voilá! Wollen wir’s nicht hoffen (BB und Sifi natürlich ausgenommen). Aber einen aus dem Kreis wird’s in der Landesliga wohl erwischen… Wir werden sehen, Euch allennoch spannende Spieltage! Gruß


16.04.2011

Hauch von Bundesliga rund um Böblingen

Um 07:06 Uhr von kruellinger in Allgemein, Fußball-Blog

trainerbankHoppla, da ist ja ganz schön was in Bewegung bei den Trainern rund um Böblingen. Färbt da etwa die Bundesliga ab? Zimmermann hört zum Saisonende in Hildrizhausen auf, Bernd Hoffmann muss in Schönaich sofort gehen, Uli Eipper schließt das Kapitel in Unterjettingen, gleichzeitig meldet einer wie Martin Oßwald wieder Interesse an. Spannende Zeiten auf den Trainerbänken  – und natürlich auch bei der KREISTIPP-Meisterschaft, wo es an der Spitze richtig knapp zugeht. Aber was heißt schon Spitze?! Wer in der Rückrunde so rumeiert wie ich, der freut sich schon, wenn ein Spieltag mal halbwegs gelingt. Und die Hoffnung, dass mal doch noch ein richtiger Kracher rauskommt, stirbt natürlich zuletzt. Also, auf ein Neues!


05.04.2011

Dass ich das noch erleben musste…

Um 12:12 Uhr von kruellinger in Allgemein, Fußball-Blog

AmaMir hat’s etwas die Sprache verschlagen… Dass ich das noch erleben musste… Ich habe vergessen zu tippen.

Am Donnerstag dachte ich: Mach’s morgen. Am Freitagvormittag dachte ich: Mach’s am Nachmittag. Am Nachmittag dachte ich: Mach’s am Samstag. Mit dem Ergebnis, dass ich es gar nicht gemacht habe. Toll! Seit Beginn der Rückrunde bin ich von Platz 70 auf 149 durchgerasselt, hallelujah!

Aber unsere lokalen Kickhelden machen es der Tippgemeinschaft ja auch wirklich nicht einfach. SV Böblingen gegen VfL Sindelfingen: 0:0! Was ist das denn? Kein Wunder , dass der Tipper der Woche gerade mal 36 Punkte erreicht hat. Also Jungs, kickt mal wieder anständig, sonst wird das nix mehr dieses Jahr!


28.03.2011

Die KREISTIPP-Meisterschaft spinnt!

Um 13:03 Uhr von kruellinger in Allgemein, Fußball-Blog

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Also ne, so macht das keinen Spaß. Auf Anraten vom Simon habe ich letzte Woche nicht gebloggt, aber gebracht hat’s nix. Wieder ein Reinfall! Und was für einer: Bei acht Spielen null Punkte! Können die noch kicken? Oder bin ich Depp?

Aber wer kann auch ahnen, dass Böblingen und Sindelfingen so rumeiern… Ehningen! Schönaich! Herrenberg! Kattastroff! Mein Fazit: Die KREISTIPP-Meisterschaft spinnt!

Aber immerhin habe ich ja zehn Punkte geholt und andere Größen dieser Zunft noch viel ärger versagt! Dieter Schneider: 3 Punkte, ha! Simon David (jetzt kommt’s!): unglaubliche null Punkte!! Und nicht weil er vergessen hat zu tippen!  Gab’s das schon mal?? Für mich eindeutig der Tipper der Woche.

Jetztet, genug gelabert, auf geht’s, ran an den neuen Spieltag!

Gruß


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