31.01.2015

Junger Kammerchor Böblingen auf Chinareise

Um 08:41 Uhr von KRZ-Redaktion in Allgemein

Auf Einladung eines chinesischen Chorverbands war der Junge Kammerchor Böblingen mit Leiter Clemens König Anfang des Jahres einige Tage in China zu Gast. Für die 21 Sängerinnen samt Begleiter aus Böblingen war der Besuch in Zhuhai, einer 1,4-Millionen-Einwohner-Stadt an der chinesischen Südküste, ein ganz besonderes Erlebnis – wie die verschiedenen Reiseberichte im Folgenden zeigen:

Elena (16):

Die Menschen haben sich immer gefreut, wenn wir für sie gesungen haben, nicht nur bei den Konzerten, sondern auch bei Einladungen, Besichtigungen usw. Erstaunlich war auch, dass die Chinesen oft regelrecht fasziniert waren von unserem europäischen Aussehen, besonders unsere Augen und die hellen Haare. Oft wollten sie uns fotografieren. Auch bei Auftritten wurden wir ständig fotografiert. Manchmal taten uns die Mudwinkel weh, weil wir dauernd lächeln mussten.

Ein paar witzige Sachen fielen uns auf in China: Es scheint wohl zurzeit Mode zu sein, Brillengestelle zu tragen- ohne Gläser, wohlgemerkt. Einfach so. Spart einem den Aufwand, die Gläser zu putzen.. ;) Außerdem waren – unvorstellbar eigentlich – nirgends Postkarten zu finden. Anscheinend kommen nicht so viele Touristen nach Zhuhai. Aber trotzdem traf man ab und zu auf einen Ausländer, teilweise sogar Deutsche. Auffällig war auch, dass ein Großteil der Chinesen, die wir trafen, gar kein Englisch konnten. Da war man angewiesen auf Zeichensprache und Mimik, beim Einkaufen auf den Taschenrechner, um den Preis herunterzuhandeln und die gewünschte Zahl zu nennen. Viel Spaß gemacht hat es jedenfalls!

Das Essen war – anders: nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten mit den Stäbchen ging es dann aber meist ziemlich gut. Es gab – für uns – teilweise sehr ungewöhnliches Essen, aber man überwand sich eigentlich immer relativ schnell und probierte einfach – und meistens stellten sich die Zweifel am Geschmack als unbegründet heraus. Klar, Hühnerfüße sind nicht jedermanns Sache, aber es war doch immer viel dabei, was jedem geschmeckt hat: sowohl Gemüse, darunter auch mal Algen oder kartoffelartige Knollen, als auch Fleisch von Hühnchen über Shrimps zu Schweinebauch und Schnecken. Auch scharfes Essen war ab und zu mit dabei. Abwechslungsreich war das Essen allemal.

Einmal gab es etwas, das sah aus wie echte Schweinenasen, rosa und mit zwei nebeneinander liegenden Löchern. Zuerst wollte niemand probieren, bis sich endlich jemand traute und dann feststellte, dass die “Schweinenase” gar nicht nach Fleisch schmeckte… Ganz lecker eigentlich. Schließlich stellte sich heraus, dass es die Wurzel der Lotuspflanze war – ups.

Aleka(14):

Das Essen war ziemlich interessant und wir haben alles spendiert bekommen. Zum Schluss  wollte ich gar nicht mehr nach Hause.

Julia(17):

Als wir anfangs das Essen sahen, war es ziemlich gewöhnungsbedürftig, da z.B. beim Huhn der Kopf und die Füße noch dran waren. Nach einer Weile traute sich eine nach der anderen, die Füße und die Zunge zu essen und es fiel uns immer leichter sich zu überwinden, auch bei einer Schildkröte.

Carolina(14):

An einem Nachmittag hatten wir freie Zeit bis zu einem Neujahrskonzert, das am Abend stattfinden sollte. Wir beschlossen, einen Markt zu besichtigen, der allerdings recht weit von unserem Hotel entfernt lag, weshalb wir mit Taxen hinfahren mussten. Dort angekommen, verabredeten wir Uhrzeit und Treffpunkt, damit wir uns später wiederfänden und es rechtzeitig vor dem Konzert zurück ins Hotel schafften.

Als es Zeit wurde, reihten wir uns in die Schlange am Taxistand ein, die allerdings sehr, sehr lang war… Ungefähr 20 Minuten später waren endlich alle untergebracht, was nicht hieß, dass nun alles in Ordnung war: Zhu Hais Straßen waren gerappelt voll, und ein Durchkommen so wie es aussah praktisch unmöglich. Busse, Taxen und sonstige Fahrzeuge stauten sich, Wagen vor Wagen soweit man sehen konnte. Es wurde unglaublich viel gehupt, was unsere Nerven leider auch nicht sonderlich beruhigte.

Irgendwann war es jedoch glücklicherweise geschafft. Wir schlugen die Taxitüre zu und rasten ins Hotel.

An unserem letzten Abend durften wir eine Theatervorstellung besuchen, die in einer Freizeitpark ähnlichen Anlage stattfand, die eine Nachbildung der verbotenen Stadt war. Es war unglaublich:  Zwar verstanden wir die Handlung nicht (weil wir kein Chinesisch sprechen), aber das war auch nicht nötig. Die Choreographien waren wahnsinnig toll! Auch die vielen Kunststücke und Tänze raubten uns den Atem und ließen uns, noch lange nachdem die Vorhänge gefallen waren, begeistert klatschen.

Svenja(15):

Spannend war, die Kultur und die Menschen dort kennenzulernen, vor allem wie sie leben. Sie dürfen ja nicht alles in der Öffentlichkeit sagen, haben aber dafür in ihren Familien einen starken Zusammenhalt.

In unserem Konzertprogramm war als Zugabe ein sehr bekanntes  chinesisches Lied, das wir extra einstudiert haben. Nach wenigen Takten haben es die Zuschauer erkannt und spontan applaudiert, da bekamen wir auf der Bühne Gänsehaut und das bei jedem Konzert.

 Steffi(20):

Nein das kann nicht wahr sein – meine Kamera ist weg. Diese Erkenntnis traf mich auf der Heimfahrt im Bus, nach einem ereignisreichen Tag. Sofort schilderte ich unserem Übersetzer mein Problem. Nach einem kurzem Anruf war klar, meine Kamera war beim Abendessen aus meiner Tasche gefallen und wurde bereits gefunden. Im Hotel angekommen – keine zehn Minuten später – wurde mir meine Kamera wieder übergeben. Sie wurde innerhalb dieser kurzen Zeit vom anderen Ende der Stadt extra her gefahren. Von dieser schnellen Hilfe und der großen Gastfreundschaft die hier dahinter stand war und bin ich restlos begeistert.

 Katja(16):

China war eine tolle und erfahrungsreiche Reise, in der ich vieles gelernt und kennengelernt habe, wie zum Beispiel das mit den Stäbchen essen und viele nette Chinesen die uns durch die gesamte Reise hindurch begleitet haben.

Als wir nach China geflogen sind, erwartete uns am Umsteigeflughafen schonmal gleich die erste Überraschung, denn wir waren viel zu spät dran und wir hätten fast unseren Anschlussflug verpasst, der uns von Beijing nach Hongkong fliegen sollte. Es war ziemlich lustig durch den Flughafen zu rennen und von den Leuten beobachtet zu werden. Letztendlich haben wir das Flugzeug doch noch bekommen, allerdings mit einer halben Stunde Verspätung. In Hongkong angekommen fuhren wir ca. noch eine Stunde mit einer Fähre nach Zhuhai, die Stadt in der auch unser Hotel war. Dort angekommen erwarteten uns gleich mehrere Chinesen die uns freundlich empfingen und Bilder mit uns machen wollten, man hat sich dabei wie ein Star gefühlt. Die Chinesen sind ziemlich freundliche Menschen und sehr lieb. Manchmal waren sie ein wenig zu spontan und wir mussten uns zum Beispiel innerhalb von zehn Minuten für irgendetwas umziehen, aber sonst waren sie immer hilfsbereit, lustig und sind uns ans Herz gewachsen. Das Essen in China ist gewöhnungsbedürftig, aber lecker. Ich habe bei dieser Reise Sachen gegessen, die es zuhause wohl eher nicht gibt. Angefangen von harmlosen Reis und leckerem Obst bis zu Blutklumpen oder Hühnerfuß war alles dabei. Obwohl sich das aufs erste nicht so gut anhört, muss ich sagen, dass diese Sachen gar nicht so schlecht waren. Sie waren außerdem immer auf schön verzierten Platten auf großen, runden Tischen angerichtet.

In China haben wir außerdem wunderschöne Stadtteile besichtigt. So waren wir zum Beispiel bei der chinesischen Polizei essen, wo normalerweise nur Polizisten hindürfen. Wir durften in Räumen essen, wo noch nie zuvor Europäer saßen und wir durften berühmte Menschen kennenlernen.

2 von unseren 3 Konzerten waren in einem wunderschönen Park und für das eine Konzert haben wir sogar mit einem chinesischen Kinderchor geprobt. Diese Kinder waren total süß, wollten die ganze Zeit Bilder machen, haben uns Geschenke geschenkt und wurden unsere Freunde. Obwohl sie kaum Englisch verstanden und wir kein Chinesisch, konnten wir uns trotzdem mit ihnen verständigen und gemeinsam über Witze lachen.

Angela(17):

Das liebste Hobby der Chinesen scheint das Fotografieren zu sein. Sie fotografieren alles und jeden. Natürlich ins Besondere uns, weil wir Europäer sind. Ich wurde zwar darauf hingewiesen, dass viele ein Foto haben wollen, aber dass es so viele sind, hätte ich nicht gedacht. Direkt am ersten Tag, gerade in Zhuhai angekommen, kamen schon einige auf mich zu und wollten ein Foto haben. Auch wenn wir als Chor ein Gruppenbild machen wollten, war es nicht nur ein Handy oder eine Kamera die uns fotografiert hat. Natürlich fühlt man sich dann geehrt, allerdings kann es sehr anstrengend sein die ganze Zeit lachen zu müssen und oft wird gar nicht erst gefragt, ob man ein Foto machen kann sondern fotografiert einfach. Dennoch habe ich gerne den Chinesen eine Freude damit gemacht.

Sara (14):

Für unsere Chinareise haben wir ein chinesisches Lied einstudiert. Dieses haben wir immer am Ende unserer Konzerte gesungen . Jedesmal als die Chinesen das Lied erkannt haben, fingen sie an zu klatschen und wir standen alle mit Gänsehaut auf der Bühne.

Layna (16):

Wir haben die Chinesen als sehr gastfreundliche, nette, aufgeschlossene und höfliche Menschen kennengelernt. Wo wir hinkamen, sie haben sich auf uns gefreut. Wenn wir irgendwo gesungen haben, kannte die Begeisterung keine Grenzen. In China sind viele Chöre erst in den letzten Jahren entstanden und so hatten sie sehr viel Respekt vor uns und waren sehr an unserer Musik interessiert.

Melanie (18):

Eine chinesische Chorleiterin sagte, sie habe viel von uns gelernt. Sie hat uns als eine tolle Gemeinschaft empfunden , wo jeder für den anderen da ist und es keinen Streit gab. In China arbeiten sie mit viel mehr Strenge und Disziplin und sind auch nicht so lustig in den Chören.

Sophy (15):

Bei einem Chorfestival durfte jeder der 10 chinesischen Chöre nur ein Lied singen. Wir als einziger deutscher Chor sangen eine ganze Stunde. Das fanden wir sehr gastfreundlich. Anschließend wurde unser Beitrag im Fernsehen und Radio gesendet.

Clemens König (47):

Unser chinesischer Begleiter hatte eine ÜbersetzunsApp chinesisch-deutsch auf dem Handy, da er kein englisch konnte. Ich las dann: „Hallo Clemens, ich erlege dich jetzt“. Gemeint war: „Ich erledige das“. Ich habe dann kurz etwas unsicher um mich geschaut.

 

 


25.03.2014

“Good Vibes” trotz Wetterumschwung

Um 20:26 Uhr von Leonie in Leonie in Südafrika

In Südafrika bricht so langsam der Herbst an. Eingemummelt in Schals und Jacken laufen die Leute durch die leeren Straßen. Auch ich musste schon ins Shopping-Center rennen, um mir eine warme Jacke zu besorgen. Nach kräftigen Regenschauern prallt dann auf einmal wieder die Sonne auf die Stadt. “April April” könnte man fast meinen und der Wetterfrosch scheint Hormonschwankungen zu haben. Kaum zu glauben, dass ich mich vor einer Woche noch am Strand Clifton No 4. (Siehe Bilder) gesonnt habe. Aber auch das Baden im Atlantik ist nichts für Warmduscher: das kalte Wasser piekst wie tausend kleine Nadelstiche auf der Haut.

Mit dem Sommer geht auch die Hauptsaison vorbei und damit reisen die meisten der Studentenhaus-Bewohner ab. Von meinen 13 Mitbewohnern sind mittlerweile nur noch drei übrig geblieben, womit sich eine seltsame Stille in die Wohnung schleicht. Was aber auch angenehme Seiten hat, da ich wenigstens eine ordentliche Portion Schlaf bekommen kann, bevor mich der Wecker um 6:30 Uhr wieder aus dem Schlaf reißt. (mehr…)


16.03.2014

Zwischen Slum und Traumstadt

Um 23:09 Uhr von Leonie in Leonie in Südafrika

Während den letzten Wochen meines Praktikums bei der Lokalzeitung „OBSlife“ in Südafrika habe ich mich Schritt für Schritt in den südafrikanischen Journalisten-Alltag eingearbeitet und schreibe mittlerweile einen Artikel nach dem anderen. Mit der Zeit merke ich auch, dass ich mich an den schnellen und für mich schwer verständlichen Xhosa-Englisch-Slang gewöhne. Endlich kann ich Einheimische bei Telefoninterviews einigermaßen verstehen und mal mit etwas anderem als “excuse me, would you repeat that, please?” antworten.

Zurzeit arbeiten wir an der März-Ausgabe für Woodstock, einem der ältesten Vororte Kapstadts, zirka zwei Minuten von der Redaktion in Observatory entfernt.

Kriminalität gehört in Woodstock zum Alltag. Auf der Straße kann man Kindern zusehen, wie sie sich mit Zeitungspapier Joints drehen. Der Drogenhandel geschieht zwischen heruntergekommenen, mit Graffiti besprühten Häusern auf offener Straße und am helllichten Tage. Die Polizei bleibt tatenlos und sei teilweise sogar in den Handel verwickelt, erzählt mir mein Chef Barrie. Immer wieder liest und hört man Geschichten von organisierten Gang-Überfällen und Gewalttaten. (mehr…)


12.03.2014

Als Kurt Kobain mit Nirvana am 13. März 1994 beinahe nach Böblingen kam

Um 16:04 Uhr von Langner in Allgemein, Rock-Blog

Am Donnerstag, 13. März 1994, also morgen vor 20 Jahren, hätte in der Sporthalle in Böblingen ein Konzert der Band Nirvana stattfinden sollen. Weil Sänger Kurt Cobain zuerst einen Selbstmordversuch beging und sich schließlich tatsächlich umbrachte, kam es nie dazu. Der in Böblingen aufgewachsene Christian Biadacz erzählt die Geschichte einer verlorenen Erinnerung. Passend dazu suchen wir weitere Nirvana-Fans, die vieleicht ebenfalls Karten für das Böblinger Konzert hatten und ihre Geschichte hier auf der Blogetese, dem Internet-Tagebuch der KREISZEITUNG, erzählen möchten.


06.03.2014

Eine Reise in die schreckliche Zeit des Hitler-Regimes

Um 18:04 Uhr von Langner in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Zeitung in der Schule: Die Klassenstufe 9 des Max-Planck-Gymnasiums Böblingen besuchte das Konzentrationslager in Dachau

DACHAU/BÖBLINGEN. Wie jedes Jahr am Max-Planck-Gymnasium in Böblingen steht auf dem Programm der neunten Klassenstufe, dass diese einen Ausflug ins Konzentrationslager Dachau macht. Das war dieses Jahr ein besonderes Ereignis, da rund 20 spanische Austauschschüler mitfuhren. Dachau liegt etwa 20 Kilometer von der bayrischen Hauptstadt München entfernt. Es war das erste Konzentrationslager in Deutschland und wurde schon am 22. März 1933, also nicht mal drei Monate nach Hitlers Machtübernahme, eröffnet. Das Gelände diente im Ersten Weltkrieg als königliche Waffen- und Munitionsfabrik und wurde dann nach dem Reichstagsbrand am 28. Februar 1933 zum Konzentrationslager umfunktioniert, um politische Gefangene dort unterzubringen. Später kamen dann andere Verfolgte hinzu und ab 1938 auch Juden. (mehr…)


23.02.2014

Der Sprung ins kalte Wasser

Um 22:08 Uhr von Leonie in Allgemein, Leonie in Südafrika

 

„Kommst du noch zum Abendessen zu mir?“ fragt mich Trevor, das einzig englisch sprechende Kind in der Vorschule (siehe Bilder), als ich ihm erkläre dass es mein letzter Tag im Projekt ist. Die ein oder andere Abschiedsträne lässt sich nicht vermeiden, als die Kids uns noch einmal in die Arme fallen. Es fällt uns schwer, die Kleinen im Township zurück zu lassen. Auch das Meer direkt vor der Haustür und der Ort Strand werden mir fehlen. Letztendlich bin ich wirklich froh, dass ich mich für Sozialarbeit entschieden habe und dankbar für viele neue Erfahrungen und einen Einblick in eine völlig andere Welt. Allerdings ist es schade, dass wir von der Organisation „Praktikawelten“ als Volontäre dorthin vermittelt wurden, wo wir (zumindest von der Lehrerin) scheinbar gar nicht erwünscht waren. Schließlich gibt es hier genug Orte und Projekte, wo die Hilfe von Freiwilligen wirklich gesucht und gebraucht wird. (mehr…)


05.02.2014

Hoch hinaus über Kapstadt

Um 19:49 Uhr von Leonie in Allgemein, Leonie in Südafrika

Freudenschreie, strahlende Gesichter und kleine Augen die auf einmal ganz groß werden: so kann man sich die Reaktion der Vorschulkinder vorstellen, als wir sie letzte Woche mit bunten Luftballons und Seifenblasen überraschten. Da nur eines der Kinder Englisch spricht, erklärten wir mit Händen und Füßen einige Luftballonspiele, die uns noch von unseren eigenen Kindergeburtstagen im Gedächtnis geblieben sind. Die Kleinen waren sofort Feuer und Flamme und balancierten begeistert die Luftballons durch den Garten. Als die bunten Seifenblasen dann in der Luft schwebten, war die Rasselbande außer Rand und Band. Es wurde getobt, getanzt, geschrien und gelacht. Ein tolles Gefühl, den Kids eine so große Freude machen zu können.

Abwechslung in den Vorschulalltag brachte am Tag darauf auch Brigitte Vewas aus Deutschland, mit dem Projekt „Computer 4 Kids“. Die neugierigen Schüler hatten die Möglichkeit, erste Schritte an einem Laptop zu machen und sich mit einer Computermaus vertraut zu machen. Wöchentlich sollen die zehn Laptops jetzt wieder in der Vorschule aufgestellt werden, um den Kids den Umgang mit dem Computer „Schritt für Schritt“ näher zu bringen, so Vewas. Pro Woche kommt sie mit dem Projekt  zu über 20 Kitas und Vorschulen in den Townships und Umgebung. (mehr…)


28.01.2014

Andere Länder, andere Sitten!

Um 18:52 Uhr von Leonie in Allgemein, Leonie in Südafrika

Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich jetzt schon seit zwei Wochen in Südafrika bin. Es ist schon fast unheimlich, wie schnell die Zeit hier vergeht. Aber bevor ich weiter von meiner aufregenden Reise berichte, sollte ich mich selbst wohl erst einmal vorstellen. Ich heiße Leonie Saleth, bin seit August volljährig und habe letztes Jahr mein Abitur am Schönbuch-Gymnasium in Holzgerlingen gemacht. Endlich befreit von Mathe büffeln und stundenlangen Vokabeln lernen, zog es mich raus aus Altdorf und weg in die weite Ferne. Die Entscheidung fiel auf Südafrika und ehe ich mich versah saß ich mit zwei meiner Freunde, die mit mir zusammen Abi gemacht haben, auch schon im Flieger nach Kapstadt. Für einen Monat bleibe ich jetzt  hier in dem kleinen Ort „Strand“ und arbeite in einer Vorschule in einem der Townships mit 50 zuckersüßen Kindern. Danach geht es für mich weiter nach Kapstadt, wo ich zwei Monate lang als Praktikantin bei einer Zeitung arbeiten werde. Meine Leidenschaft für das Berufsfeld Journalismus entdeckte ich schon während meiner Schulzeit und verstärkte sich im Winter, als ich ein zweimonatiges Praktikum bei der KREISZEITUNG machen durfte. Wenn alles nach Plan läuft, werde ich im Winter anfangen Journalismus zu studieren.

Aber jetzt genug von mir, und wieder zurück zu meinem Projekt und meinen Erfahrungen hier in Südafrika. (mehr…)


21.01.2014

Südafrika: Erste Eindrücke einer noch unbekannten Kultur

Um 18:59 Uhr von Leonie in Allgemein, Leonie in Südafrika

 

Weiße Sandstrände, 30 Grad Celcius im Schatten, Maisbrei ohne Ende und jede Menge Afrikaner mit Dreadlocks und „I love Mandela“- T-Shirts: mit diesen Bildern im Kopf landete ich vor einer Woche nach elf Stunden Flug auf südafrikanischen Boden. Einige meiner Erwartungen bestätigten sich nach kurzer Zeit. Dennoch muss ich sagen, dass das Land mich schon nach einer Woche Aufenthalt in seinen vielen Facetten überrascht hat.

Neben den elf Landessprachen – die meistgesprochenen sind Englisch, Afrikaans und Xhosa –  ertönt an jeder Ecke noch eine weitere Sprache. In der Umgebung Kapstadts ragen Gebirge in die Höhe, Wälder erstrecken sich großflächig und die langen Sandstrände scheinen kein Ende zu haben. Erstaunt bin ich aber vor allem von den blitzeblanken Straßen und Stränden in dem Ort „Strand“, wo ich untergebracht bin – da könnte sich sogar Deutschland noch eine Scheibe von abschneiden. (mehr…)


19.12.2013

09.12.2013 – 16.12.2013 Der Nikolaus besucht Bethlehem und Tel Aviv

Um 18:06 Uhr von Christian in Nikolaus-Blog

Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben,

die einen Funken des Lichts im Herzen erglimmen lassen. 

Die lieben ohne Bedingungen, geben ohne zu nehmen.

 


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