25.03.2014

“Good Vibes” trotz Wetterumschwung

Um 20:26 Uhr von Leonie in Leonie in Südafrika

In Südafrika bricht so langsam der Herbst an. Eingemummelt in Schals und Jacken laufen die Leute durch die leeren Straßen. Auch ich musste schon ins Einkaufscenter rennen, um mir eine warme Jacke zu besorgen. Nach kräftigen Regenschauern prallt dann auf einmal wieder die Sonne auf die Stadt. “April April” könnte man fast meinen und der Wetterfrosch scheint Hormonschwankungen zu haben. Kaum zu glauben, dass ich mich vor einer Woche noch am Strand Clifton No 4. (Siehe Bilder) gesonnt habe. Aber auch das Baden im Atlantik ist nichts für Warmduscher: das kalte Wasser piekst wie tausend kleine Nadelstiche auf der Haut.

Mit dem Sommer geht auch die Hauptsaison vorbei und damit reisen die meisten der Studentenhaus-Bewohner ab. Von meinen 13 Mitbewohnern sind mittlerweile nur noch drei übrig geblieben, womit sich eine seltsame Stille in die Wohnung schleicht. Was aber auch angenehme Seiten hat, da ich wenigstens eine ordentliche Portion Schlaf bekommen kann, bevor mich der Wecker um 6:30 Uhr wieder aus dem Schlaf reißt. (mehr…)


16.03.2014

Zwischen Slum und Traumstadt

Um 23:09 Uhr von Leonie in Leonie in Südafrika

Während den letzten Wochen meines Praktikums bei der Lokalzeitung „OBSlife“ in Südafrika habe ich mich Schritt für Schritt in den südafrikanischen Journalisten-Alltag eingearbeitet und schreibe mittlerweile einen Artikel nach dem anderen. Mit der Zeit merke ich auch, dass ich mich an den schnellen und für mich schwer verständlichen Xhosa-Englisch-Slang gewöhne. Endlich kann ich Einheimische bei Telefoninterviews einigermaßen verstehen und mal mit etwas anderem als “excuse me, could you repeat that please?” antworten.

Zurzeit arbeiten wir an der März-Ausgabe für Woodstock, einem der ältesten Vororte Kapstadts, zirka zwei Minuten von der Redaktion in Observatory entfernt.

Kriminalität gehört in Woodstock zum Alltag. Auf der Straße kann man Kindern zusehen, wie sie sich mit Zeitungspapier Joints drehen. Der Drogenhandel geschieht zwischen heruntergekommenen, mit Graffiti besprühten Häusern auf offener Straße und am helllichten Tage. Die Polizei bleibt tatenlos und sei teilweise sogar in den Handel verwickelt, erzählt mir mein Chef Barrie. Immer wieder liest und hört man Geschichten von organisierten Gang-Überfällen und Gewalttaten. (mehr…)


12.03.2014

Als Kurt Kobain mit Nirvana am 13. März 1994 beinahe nach Böblingen kam

Um 16:04 Uhr von Langner in Allgemein, Rock-Blog

Am Donnerstag, 13. März 1994, also morgen vor 20 Jahren, hätte in der Sporthalle in Böblingen ein Konzert der Band Nirvana stattfinden sollen. Weil Sänger Kurt Cobain zuerst einen Selbstmordversuch beging und sich schließlich tatsächlich umbrachte, kam es nie dazu. Der in Böblingen aufgewachsene Christian Biadacz erzählt die Geschichte einer verlorenen Erinnerung. Passend dazu suchen wir weitere Nirvana-Fans, die vieleicht ebenfalls Karten für das Böblinger Konzert hatten und ihre Geschichte hier auf der Blogetese, dem Internet-Tagebuch der KREISZEITUNG, erzählen möchten.


06.03.2014

Eine Reise in die schreckliche Zeit des Hitler-Regimes

Um 18:04 Uhr von Langner in Blog-Unterricht: der Schul-Blog

Zeitung in der Schule: Die Klassenstufe 9 des Max-Planck-Gymnasiums Böblingen besuchte das Konzentrationslager in Dachau

DACHAU/BÖBLINGEN. Wie jedes Jahr am Max-Planck-Gymnasium in Böblingen steht auf dem Programm der neunten Klassenstufe, dass diese einen Ausflug ins Konzentrationslager Dachau macht. Das war dieses Jahr ein besonderes Ereignis, da rund 20 spanische Austauschschüler mitfuhren. Dachau liegt etwa 20 Kilometer von der bayrischen Hauptstadt München entfernt. Es war das erste Konzentrationslager in Deutschland und wurde schon am 22. März 1933, also nicht mal drei Monate nach Hitlers Machtübernahme, eröffnet. Das Gelände diente im Ersten Weltkrieg als königliche Waffen- und Munitionsfabrik und wurde dann nach dem Reichstagsbrand am 28. Februar 1933 zum Konzentrationslager umfunktioniert, um politische Gefangene dort unterzubringen. Später kamen dann andere Verfolgte hinzu und ab 1938 auch Juden. (mehr…)


23.02.2014

Der Sprung ins kalte Wasser

Um 22:08 Uhr von Leonie in Allgemein, Leonie in Südafrika

„Kommst du noch zum Abendessen zu mir?“ fragt mich Trevor, das einzig englischsprechende Kind in der Vorschule (siehe Bilder), als ich ihm erkläre dass es mein letzter Tag im Projekt ist. Die ein oder andere Abschiedsträne lässt sich nicht vermeiden, als die Kids uns noch einmal in die Arme fallen. Es fällt uns schwer, die Kleinen im Township zurück zu lassen. Auch das Meer direkt vor der Haustür und der Ort Strand wird mir fehlen. Letztendlich bin ich wirklich froh, dass ich mich für Sozialarbeit entschieden habe und dankbar für viele neue Erfahrungen und einen Einblick in eine völlig andere Welt. Allerdings ist es schade, dass wir von der Organisation „Praktikawelten“ als Volontäre dorthin vermittelt wurden, wo wir (zumindest von der Lehrerin) scheinbar gar nicht erwünscht waren. Schließlich gibt es hier genug Orte und Projekte, wo die Hilfe von Freiwilligen wirklich gesucht und gebraucht wird. (mehr…)


05.02.2014

Hoch hinaus über Kapstadt

Um 19:49 Uhr von Leonie in Allgemein, Leonie in Südafrika

Freudenschreie, strahlende Gesichter und kleine Augen die auf einmal ganz groß werden: so kann man sich die Reaktion der Vorschulkinder vorstellen, als wir sie letzte Woche mit bunten Luftballons und Seifenblasen überraschten. Da nur eines der Kinder Englisch spricht, erklärten wir mit Händen und Füßen einige Luftballonspiele, die uns noch von unseren eigenen Kindergeburtstagen im Gedächtnis geblieben sind. Die Kleinen waren sofort Feuer und Flamme und balancierten begeistert die Luftballons durch den Garten. Als die bunten Seifenblasen dann in der Luft schwebten, war die Rasselbande außer Rand und Band. Es wurde getobt, getanzt, geschrien und gelacht. Ein tolles Gefühl, den Kids eine so große Freude machen zu können.

Abwechslung in den Vorschulalltag brachte auch die deutsche Brigitte Vewas am Tag darauf mit dem Projekt „Computer 4 Kids“. Die neugierigen Schüler hatten die Möglichkeit erste Schritte an einem Laptop zu machen und sich mit einer Computermaus vertraut zu machen. Wöchentlich sollen die zehn Laptops jetzt wieder in der Vorschule aufgestellt werden, um den Kids den Umgang mit dem Computer „Schritt für Schritt“ näher zu bringen, so Brigitte Vewas. Pro Woche kommt sie mit dem Projekt  zu über 20 Kitas und Vorschulen in den Townships und Umgebung. (mehr…)


28.01.2014

Andere Länder, andere Sitten!

Um 18:52 Uhr von Leonie in Allgemein, Leonie in Südafrika

Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich jetzt schon seit zwei Wochen in Südafrika bin. Es ist schon fast unheimlich, wie schnell die Zeit hier vergeht. Aber bevor ich weiter von meiner aufregenden Reise berichte, sollte ich mich selbst wohl erst einmal vorstellen. Ich heiße Leonie Saleth, bin seit August volljährig und habe letztes Jahr mein Abitur am Schönbuch-Gymnasium in Holzgerlingen gemacht. Endlich befreit von Mathe büffeln und stundenlangen Vokabeln lernen, zog es mich raus aus Altdorf und weg in die weite Ferne. Die Entscheidung fiel auf Südafrika und ehe ich mich versah saß ich mit zwei meiner Freunde, die mit mir zusammen Abi gemacht haben, auch schon im Flieger nach Kapstadt. Für einen Monat bleibe ich jetzt  hier in dem kleinen Ort „Strand“ und arbeite in einer Vorschule in einem der Townships mit 50 zuckersüßen Kindern. Danach geht es für mich weiter nach Kapstadt, wo ich zwei Monate lang als Praktikantin bei einer Zeitung arbeiten werde. Meine Leidenschaft für das Berufsfeld Journalismus entdeckte ich schon während meiner Schulzeit und verstärkte sich im Winter, als ich ein zweimonatiges Praktikum bei der KREISZEITUNG machen durfte. Wenn alles nach Plan läuft, werde ich im Winter anfangen Journalismus zu studieren.

Aber jetzt genug von mir, und wieder zurück zu meinem Projekt und meinen Erfahrungen hier in Südafrika. (mehr…)


21.01.2014

Südafrika: Erste Eindrücke einer noch unbekannten Kultur

Um 18:59 Uhr von Leonie in Allgemein, Leonie in Südafrika

Weiße Sandstrände, 30 Grad Celcius im Schatten, Maisbrei ohne Ende und jede Menge Afrikaner mit Dreadlocks und „I love mandela“- T-Shirts: mit diesen Bildern im Kopf landete ich vor einer Woche nach elf Stunden Flug auf südafrikanischen Boden. Einige meiner Erwartungen bestätigten sich nach kurzer Zeit. Dennoch muss ich sagen, dass das Land mich schon nach einer Woche Aufenthalt in seinen vielen Facetten überrascht hat.

Neben den elf Landessprachen – die meistgesprochenen sind Englisch, Afrikaans und Xhosa –  ertönt in jeder Ecke noch eine weitere, bekannte oder unbekannte Sprache. In der Umgebung Kapstadts ragen Gebirge in die Höhe, Wälder erstrecken sich großflächig und die langen Sandstrände scheinen kein Ende zu haben. Erstaunt bin ich aber vor allem von den blitzeblanken Straßen und Stränden in dem Ort „Strand“, wo ich untergebracht bin – da könnte sich sogar Deutschland noch eine Scheibe von abschneiden. (mehr…)


19.12.2013

09.12.2013 – 16.12.2013 Der Nikolaus besucht Bethlehem und Tel Aviv

Um 18:06 Uhr von Christian in Nikolaus-Blog

Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben,

die einen Funken des Lichts im Herzen erglimmen lassen. 

Die lieben ohne Bedingungen, geben ohne zu nehmen.

 


08.12.2013

07.12.2013 Thermalbad Böblingen

Um 20:12 Uhr von Christian in Nikolaus-Blog

Im Thermalbad Böblingen waren es vorallem ältere Menschen die vom Lambertz St. Nikolaus
mit Lambertz Printen beschenkt worden waren.
Der Lambertz St. Nikolaus sang mit den Menschen Lieder und erzählte Ihnen eine Geschichte.
Sie freuten sich sehr über den Besuch und die Geschenke des Lambertz St. Nikolaus.


Vor »